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Mahlerische Ansichten des Rheins von Mainz bis Düsseldorf : mit 3 Kupfern u. 1 Karte
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eine bluniichte Wiese — einzelne Baumgruppen ste-llen da und dort — von der Hühe wirft ein dunklerWald seine Schatten. Ich möchte diefs Plätzchendas Thal der Ruhe nennen, wie man im Ocean einEiland hat, welches die Insel der Ruhe heilst.

Man findet in diesen Mühlen eine gastfreundliche,ländliche Bewirthung und die Biedersitte der altenZeit, die nur hier und da noch in der Dunkelheitwohnt.

An den rö'thliclien Balken der einen Mühle win-det sich ein Weinstock hinauf; unter seinen schwe-benden Ranken, die spielend gaukelnde Schattenumberstreuen, sind Bänke von alten Mühlrädern undBaumästen augebracht. Ein breiter eben gesägterEicbenstrunk dient als Tisch, und nebenan fliefstder lebendige Bach, und kühlt die Milchtöpfe unddie Weinflaschen.

Dazu die zwanglose Gutherzigkeit dieser patriar-chalischen Menschen, deren "Vertrauen ein Hände-druck gewinnt, und deren ganzes Leben man ineiner Stunde kennen lernt; — die harmlosen Spieleihrer Kinder, die diesen kleinen Fleck für die Wellhallen, und sie nicht gröfser wünschen. — Wahr-lich , man vergifst dabei des reichen Johannesbergs,und möchte sich hier eine Hütte bauen, und alleWünsche und alle Thorheiten seines Lebens jenseitsder Grenze dieses engen Bezirks zurücklassen. •—