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Mahlerische Ansichten des Rheins von Mainz bis Düsseldorf : mit 3 Kupfern u. 1 Karte
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liehe SoininerBaus, die Favorite, mit einem auf denTrümmern der vormaligen Kartliause und in derAlbanschanze angelegten englischen Garten, der je-dem Lustwandler offen stand. Wie manche Stundeernsten Sinnens und süfsen Träuinens und frohenNaturgenusses bracht 1 ich dort hin! — Aber welcheWandlung! Der Garten ist wieder zur Brustwehrgeworden, der Tempel der Freude zum Tummel-platz des Todes! Der Frühling eilt vorüber, undstreut keine Blume mehr auf diesen Boden , und esgeht nur dahin, wer seines Kummers geniefsenwill! —

Mainz hat noch manches verloren! Welcher treff-lichen Männer freute es sich in der letzten Zeit!H e i n s e , der aus Italien die Glut eines wärmernHimmels mitbrachte, und rein und nüchtern wieein alter Römer lebte, blühte in Aschaffenburg ab.Forster büfste einen kurzen Irrthum durch langeLeiden, und liegt in einer fremden Erde begraben,wo niemand ist, der seine Asche ehrte ! JohannesMüller verfolgt einen weltbürgerlichen Zweck aufmühevollen Wegen, und sein Ruf ist itzt für Teutsch-land und Helvctien die Stimme aus der Wüste. Sokönnt 1 ich noch viele nennen, Zöglinge der Gelehr-samkeit und der Kunst, die in Mainz wirkten mitLust und Erfolg, und deren Namen gekannt undgeehrt waren selbst im Volke.

An-;. (1. F,h. i. Heft. 3