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daran. Aus den Fenstern hat man eine der herr-lichsten Aussichten >— vor sich den Feldberg, dieGegend um Frankhut, die Weingärten von Hoch-heim und die "Vereinigung zweier mächtigen Flüssean der Mainspitze, auf welcher Kostheim sich all-mälig wieder aus seinen Ruinen erhebt, zur rechtendie heitre Rheinstrafse, die Schiffbrücke, die Auf-fahrt mit dein frohen und geschäftigen Menschen-gewimmel; zur linken die Petersaue mit ihren zer-störten ländlichen Anlagen, die an Housseau's einsa-men Zufluchtsort im Bielersee erinnert, den paradie-sischen Rheingau und einen Theil der Bergkette , diesich aus der Wetterau, an Wisbaden vorüber, bisan den Rhein zieht, mit dem Berggipfel, die Plattegenannt, der sich hinter Wisbaden erhebt, und einfreundliches Jägerhaus trägt.
Das Innere des Schlosses war unter dein letztenMainzer Churfürsten, aus dem Hause Ertlial, mitPracht und Geschmack ausgeziert, und zeugte vondem gebildeten Geiste seines Besitzers, der mehrfür Kunst und Wissenschaft that, als je ein Grofserbei gleichen Hülfsmitteln, und am Ende durch denschnöden Undank derer belohnt wurde, die er ausdem Dunkel grofsinüthig hervorgezogen hatte.