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seyn soll. Von ihrem Thurin gcniefst man einerweilen, erfreulichen Unisicht, lern über den Rheinund Main bin, die zu beiden Seiten Fruchtbare Län-der bespühlen.
Auf den Höhen um die Stefanskirche stand dasalte Maguiiacum , vom Drusus erbaut, aber nichtsist mehr davon übrig, als einige Trümmer bei demsogenannten Kästrich (Castrum) und bei demKloster Dalheim, eine halbe Stunde von Mainz, diehalbzerstörten Pfeiler einer Wasserleitung, derenAnblick auf dem einsamen Felde, mit ihren fremd-artigen Umgebungen, eine sonderbare Wirkung her-vorbringt. Auf dem Jakobsberge , den die Zitadelleeinschliefst, und wo vormals eine Benediktinerabteistand, liegt noch eine alte Steinmasse, vermuthlicliein kleiner Überrest des römischen Kastells, demspater seine Gestalt den Namen des Eichelsteinsgab. So schwinden gewöhnlich in der Zeiten Laufdie kühnsten Denkmäler auch des tapfersten Volksvon dem Boden weg, auf den es seine Waffen ausEroberungsdünkel trug, denn früh oder spät ver-waltet die unerbittliche Weltrichterin ihr Strafamt,und gleicht alte Schuld mit später Schmach und Her-abwürdigung aus. —
Am Rhein trauert die gothische Martinsburg, deruralte Sitz der Erzbischölfe, durch Diether vonIsenburg erbaut. Das neue Schlofs stofst dicht