P. Nr. 2727. 827
platten sehr sorgfältig, während die Abdrücke von den Platten des^•Colnaghi in der Arbeit etwas roh erscheinen. Abdrücke findet man™ brittiseben Museum, und auch im Handel kommen solche vor. R./ v ° | gfil_ zeigt im Kunstkatalog Nr. Ül8(i—ÜI89 Abdrücke als solche011 Niellen altflorentinischer Goldschmiede an, er fand aber auf kei-"'"' Blatte das Monogramm des l'ercgrini und eine Jahrzahl vor. Auch'"' Abdrücke im brittiseben Cabinet sind nach Passavant I, p. 328»t. 686—689 ohne Zeichen und Jahrzahl. Dieselben vier Blätter sind''"'■h in dar k. k. Sammlung in Wien, und werden von F. v. Bartsch'; •' beschrieben, Er gibt auf dem Blatte mit dem römischen Ilecr-übrer vor seiner Legion, unter Nr. 2, das zweite Monogramm an,plches unten in der linken Ecke stellt. Rechts erkennt Bartsch die'"'"•zahl 14110, und er beschuldigt den La. Beebstein eines Irrthums, da
Y »ii deutschen Museum 1842 1. S. 328 die Jahrzahl 144!) oder 1479j"*rpretirt Im Cataloge eines der grösstcu Sammler Deutschlands,r e 'p2ig 18S8, II. Nr. 2, ist das erste Buchstabonzcichcn mit der ver-Jfhrten Jahrzahl 1441) beigefügt, und die Leseart gestattet in dieser
or,,, k: C j ncn Zweifel. Das Zahlzeichen 4 ist aber nicht jenes derj'." Vl "i 1449, wie zur Genüge bekannt ist. Wenn die obengcgelieno
Y lz alil mit dem ersten Buchstaben getreu gegeben ist, dann muss auf''"' Exemplare in Wien Buchstabetvzeieben und Jahrzahl abweichen,
,'"' es können die Abdrücke nicht von einer und derselben Platte.'" m " ( 'ii. Dazu kommt noch der Unistand, ilass Abdrücke ohne Zei-
*~®a und Jahrzahl vorkommen, und es möchte wohl seyn, dass beides
,It* erer Zusatz mit Abweichung ist. Auf dem Blatte mit dem römi-.""en Opfer (Nr. I) in der Wiener Sammlung steht nach F.V.Bartsch>6 Jahrzahl 1469, in dem erwähnten Cataloge ist Nr. 3 die Jahrzahl
vy- ""gegeben, auch in einem Kacsimile mit der modernen arabischen 4.
,,.."' gehen auf diese Widerspruche nicht ein, da ein jeder sein Urtheildll,; » kann.
vy. ''• v. Bartsch (die Kupferstiehsammlung der k k. Hofbibliothek inp 'en S. (!) nimmt diese lilätter für Peregrini in Anspruch. In diesem""e müsste der Künstler wenigsten? 20 Jahre vor 144!) geborenJ"' und er konnte, nicht als Schüler des Francesco Francia gelten,Wle wir unter 0. P 1). C. gesehen haben.
dal, Pere 8 rini copirte ein paar Blätter von Francia, und man muss• ^ Ul( 'r annehmen, dass er damals nicht um 2!> Jahre älter war, als'i'"' 1 ' Meister. Die fraglichen lilätter, oder vielmehr die zum wieder-
°lten Male abgedrückten Silberplattcn sind aber nicht von Peregrini,
1KI somit bleibt ihm der folgende Artikel.o. J) Eine römische Opfersccne. Der Heerführer gicsst aus dernale cüiie Flüssigkeit in die Flamme auf dem Altare. Hintertfj?J ere m stehen ein in das Buch blickender Priester und ein auf zwei
Y to " blasender Jüngling. Acht Senatoren wohnen der Libation bei.?' 1 ''eebts her wird ein Stier getrieben, und dabei ist der üpferdiener
l u l ' 1 ' 111 Heile. Auf der Fläche des Altares sieht man die den Romu-auf "i" (1 ltl1Imis nShrende Wöllin abgebildet. Unter dem Altare steht4 ' «cm Blatte im Wiener Cabinet die verkehrte Jahrzahl 14S9. H.
/j - •* L. Br. oben 1 Z. 4 L., unten 1 Z. 5 L.leio* ^'' n römisclier Heerführer zwischen zwei Kriegern mit SpeerenUllt vor der Legion den Eid, (Komposition von 16 Figuren. In derj, orft n linken Ecke steht im Abdrucke des Oabincts in Wien der zweite
eine i l>fi ' " ml r, ' (, " s llio ' l;lnl ' zlinl |/,,i0 - ln (1(>m erwähnten Cataloge°s der grössten Kunstsammler Deutschlands ist der erste Buchstabe« der Jahrzahl 1449 angegeben. H. 1 Z. 9 L. Br. i Z. 4 L.