828 P. Nr. 2728.
3) Ein römischer Heerführer mit seinem Begleiter auf einer Er-höhung, wie er zum Heere spricht. Dieses ist durch vier Krieg ermit einem Legionsadler, einem Manipularzeichen und einem VexiH 11111angedeutet. Ohne Zeichen und Jahrzahl. H. 1 Z. 3 L. Br. oben1 Z. 2 L., unten 10 L.
Duchesne Nr. 265 beschreibt eine ähnliche Composition.
4) Zug einer römischen Cohorte ans dein Hintergrund nach vorne-Der Krieger mit dem Mauipulum schreitet an der Spitze von 14 Ivrie-gern. Sechs Pappclbäume stehen am unteren Rande in der Reihe. Ohn eZeichen und Jahrzahl. II, 1 Z. 6 L. Br. oben 1 Z., unten 8 L.
2728. Peregrini da Cesena, Goldschmied und Kupferstecher, i st-~ schon unter Ov PvüvCv eingeführt, wir müssen
Jd P p 2T aber noch weiter auf diesen berühmten Meister ebvcA er hv gehen. Man nimmt gewöhnlich Cesena als seine Va-a> O/^uti-ü. tersta( j tj unter o. P. ü. C. haben wir aber gesehen,dass der Künstler auch aus Ccuto stammen könne. Der dem A. v 'Bartsch noch unbekannte Peregrini steht fest, denn auf einem Blatt"mit der Auferstehung Christi steht: DB - ÜPVS — PEREGRINI "— C£* Die letzte Abbreviatur ist es aber, welche den Zweifel ander Geburtsstadt erregt, hätte der Künstler Cesena im Sinne gebaWiso müsste CAE*. stehen, CE> kann aber richtig Cenlensis bedeute»'Doch auch nicht durch des Buchstaben P ist immer der eine und derselbe Künstler augedeutet, nämlich durch den ersten, und dann durt*ein aus Doppellinien gebildetem /'. Ein Blatt mit P ist von "•'.}welches aus einer Zeit stammt, in welcher Peregrini kaum mehr .u«'' 1 ' 'hat. Die Copie des Fälindrich mich A. Dürer dürfte gegen 1807 , '.' t 'Gränze bilden Ticozzi (Storia dei lelterati e deyli artisti del »'/"partimento della Piuve, Belluno llllü, I :in.) bringt die Nachrichtbei, dass ein Pietro da Cesio bei Feltrl die Malerei mit der Kupf< !1 "Stecherkunst vertauscht habe, und auf Ticozzi's Umsehen hin unter-scheidet auch Duchesne (Essais sur les Melles p. 10) zwei Künstlermit dem Zeichen P. Auch Zani (Enc. met. VI. p. 323) kommt »•»einen Pietro da Cesio zu sprechen , und setzt dessen Blüthczoit nta1511. Die englischen Schriftsteller unterscheiden nicht zwei Künstle 1 "'sondern nehmen nur einen Peregrino da Cesio oder Cesena an. '' ,ssprechen aber innere Gründe für die Ausscheidung von Blättern witP, und diese sind im folgenden Artikel beschrieben. Sie mögen vonPietro da Cesio herrühren, Peregrini kann aber keinen Antheil habe»'
Es sind aber auch die Buchstaben SC und SCOF auf Blatte' - ' 1des Peregrini ins Auge zu fassen, Duchesne schuf daraus ebne hin-reichenden Grund einen Stefano Peregrini. SC bedeutet ihm Slep'> a 'nus Caesenas, und SCOF Stephanus Caeienat Opus Eecil. Aut sol-chen lilättern kommt aber auch der Buchstabe P vor, und somit ' sdoch eher Pereijrinus Seulptor Centensis oder Caesenas, und Sculp"lor Cesenas Opus Eec.ü zu lesen. Der Name Stephan ist sieber a 11der Luft gegriffen. Dass die Buchstaben SC und SCOF von P S e 'trennt sind, ändert nichts an der Erklärung. . .
Bartsch XIII. p. 205 beschreibt nur neun Blätter von Peregn" 1 ,und er scheint sie fürCopien nachNiellen in Silber gebalten zuhabeOiindem die auf denselben vorkommende Schrift nicht verkehrt ist, unodie Abdrücke nicht von den gravirten Silberplatten kommen können-Uebrigens soll nicht gesagt sein, dass Peregrini keine Niellen ausge-führt habe. Wir haben schon unter O. P. D. C. darüber gehandelt-Im Kün8tler-Lexicon ist das Verzeichnis! nach Duchesne ergänzt, un«daher umfasst es 64 Nummern. Passavaut V. p. 205 ff. beschreibt '*