IH. Nr. 249B-2498. 9S9
vorkomme. Diese Blätter kennen wir nicht. Kupferstiche von Hanersind in folgendem Werke: Circinus Geometricus, z. Teutsch, Mess-zirkel von L. Ullenhoven. Nürnberg, F. Halbmayr 1020, 4. VonHauer ist die schöne Titelbordüre, und auch andere Blätter lieferte erfür dieses Werk.
2495. Jakob van der Heyden, Kupferstecher von Strassburg, istX schon unter dem Buchstaben II No. !>7(> eingeführt, da das
OJb J~ii erste Zeichen nicht Jeder für J ff nehmen wird. Man findet_. £, es mit dem Beisätze aryentina auf Bildnissen und anderenkJ~D Blättern, deren wir an der angezeigten Stelle erwähnt haben.Auch das dritte Zeichen kommt auf solchen Kupferstichen vor, unddann namentlich auf kleinen Blättern mit Darstellungen aus der hei-ligen Geschichte. Zu den Hauptwerken des Künstlers gehören aberdie grösseren Portraito, wie jene des Markgrafen Friedrich Wilhelmvon Baden, des Markgrafen Georg Friedrich von Brandenburg, derGeneräle Gustav Born, Otto von Sylva, Johann Michael von Obentraut,dann des Grafen Wilhelm Valentin von Salm, des Eberhard Spolet.anavon Hackonack, dos Jakob von Hohen-Geroltzcck u. s. w. J. van derHeyden stach 1680 auch das Bildniss des Königs Friedrich V. vonBöhmen, des sogenannten Winterkönigs, halbe Figur in Küstung. Imersten Drucke ist ein Alter von 24 Jahren angegeben, im zweiten einsoll lies von 2(i Jahren. In diesem Zustande, mit verändertem Kopf,ist die Jahrzahl 1023 beigefügt. Alle diese Bildnisse haben Folio-format, meistens in Oval.
2496. Johann Höhn, Stempelschncidcr in Danzig, der jüngere(7 rs dieses Namens, zeichnete Medaillen mit dem Monogramm*
c/\//c/?y und den Initialen /. ff. Wir kommen daher unter diesenBuchstaben auf ihn zurück. Der Künstler starb zu Langenfuhr beiDanzig 1693.
2497. unbekannter Formschneider, welcher zu Anfang des 17. Jahr-
- hundert* i.hätig war. Heller u. A. nennen ihn Paul Moreelse,er benützte aber nur Zeichnungen von diesem Meister. Wirhaben diese Blätter unter // No. !i:>4 beschrieben, da man
_ im Monogramme eher // als J ff vermuthen wird. Brulliotund Heller bringen aber das Zeichen unter J ff.
2498. unbekannter Zeichner oder Formschneider, welcher in derT>J r zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts thätig war. Er1 <"" R 1 k" m m ' t Melchior Lorich in Berührung, indem in demJ- J & ^ ' Türkischen Costümwerko dieses Meisters Holzschnitte
\I P'YS ? mit den gegebenen Zeichen vorkommen. Wir handeln
unter dem Monogramme JULI'' über dieses Werk ausführlicher, undgehen hier nur auf die Blätter mit diesen Zeichen ein. Das ersteMonogramm gibt auch Christ, aber ganz abweichend und mit der Jahr-zahl 1003, welche indessen abwechselnd vorkommt, auch mit 1838statt 1582. Brulliot I. No. 2!i(i!;, und Heller S. :<64 pflanzten dieschlechte Zeichnung in Christ's Monogrammenbuch fort, und sie lesenZI II, während wir nur /// erkennen. Durch Missverständniss derbetreffendes Stelle bei Christ kam Marx Anton Hannas zu diesemZeichen, an welchen aber nicht zu denken ist. Das zweite Mono-gramm gibt Christ S. 312 ebenfalls unrichtig, und mit A nach dem ff,womit ihm die genannten Schriftsteller ebenfalls folgten, weil sie keinBlatt mit demselben gesehen hatten. Christ liest IZIIA, wie BrulliotII. No. 1781, das Zeichen ist aber wie unser zweites gebildet, ohneangehängtes A. Wir finden auch kein Z heraus. Der einer 2 gleichende