900 IH. Nr. 2499—2501.
Beisatz nach 7- scheint ohne Bedeutung zu seyn. Christ und seineNachbeter schreiben aber an der betreffenden Stelle 1 2 H A. Wirzeichneten die gegebenen Zeichen auf dem Originale nach.
1) Brustbild eines bärtigen Türken mit grossem Turban nach rechts.In der P^cke rechts oben das erste Zeichen. H. 4 Z. 2 L. ? Br. 2 Z.8-9 L.
2) Männliches Profilbildniss mit einem Stocke in der linken Hand.Rechts oben das zweite Zeichen. H. 4 Z. 1 L. Br. 2 Z. 9 L.
3) Männliches Profilbildniss im Pclzkloide mit Käppchen. Mit demersten Zeichen und der Jahrzahl 151)2. Oval. II. 4 Z. 6 L. Br. 3 Z.
4) Brustbild eines Mannes mit Schnurrbart und Käppchen. Mitdem ersten Zeichen und 1528 statt 1582. Oval. II. 3 Z. 0 L. Br. 3 Z. ä L.
!i) Männliches Brustbild in Profil mit aufgestülpter Mütze, welchevier hornartige Zipfel hat. Mit dem ersten Zeichen und 1582. Oval.H. 4 Z. Br. 2 Z. 9 L.
6) Ein ähnliches Brustbild in Profil mit blossem Kopfe, und einerauf dem Rücken hängenden Mütze mit vier Zipfeln. Mit dem zweitenZeichen. II. 3 Z. 6 L. Br. 2 Z. 7 L.
2499. Unbekannter Goldschmied, welcher gegen Ende des 15. Jahr-* hunderts in Oberdeutschland thätig war. Er ist nur durch
X^t) c '" ^'' ltt ni ' t Laubwerk bekannt. Es enthält drei verlängerteJ Dreiecke neben einander gestellt, und diese sind mit Blätter-werk gefüllt Der übrige Raum des Papiers ist weiss. Die Initialendes Stechers sind oben, und zweimal unten angebracht. In der k. Samm-lung zu Dresden ist'ein Exemplar, kl. fol.
Dieser / // scheint der P'amijie der Hopfer anzugehören, und istvielleicht das älteste Mitglied derselben.
2500. Jean de Heins, Kupferstecher und Verleger, war im 10. Jahr-hundert thätig, wir kennen aber seine Lebensverhältnissenicht. Man findet kleine Blätter mit biblischen Vorstell-ungen , auf welchen der Name oder der Schild mit denInitialen vorkommen.
2501. Johannes Herbst oder Herbster, Maler von Strassburg, wirdvon Wimphcling (Epilome verum germanicarum. Basil.1~>M , I. p. 340) neben Albert Dürer und Martin Schon-gauer genannt. Th. Swinger (Thealrum vitae humanae.Basil. 15(10, p. 3701) will wissen, dass er 1408 zu Strass-burg geboren worden sei. Unter dem Jahre 1491 erscheintein Hans Herbst im Ztinftbuche der Maler zu Basel, undes reimt sich damit die Angabe nicht recht, dass derKünstler, nachdem er die Malerei verlassen, um nicht
länger dem Bilderdienst Vorschub zu leisten, zu seinem Sohne, demberühmten Buchdrucker Johannes Oporinus, nach Basel gezogen sei.Hans Holbein malte 1510 das Bildniss des Johann Herbster. Die Büstedesselben ist zwischen zwei Pilastern dargestellt, welche einen Bogentrügen. Auf den Capitälen der Säulen stehen zwei kleine Engel mitGnirlanden von Früchten und Blättern, und am Sockel steht: JoannesHerbster Piclor Oporeni Pater. Dieses Gemälde war bis 1853 in derGallerie Bayntun, und ging bei der Auktion derselben zu London inuns unbekannte Hände über.
Kiu Gemälde mit dem Namen dieses Meisters, oder mit denInitialen /. H. kennen wir nicht, wir glauben aber, dass er den Ptole-mftui illustrirt hat Dieses Werk erschien unter dem Titel : ClavdiiPtolomaei Alexandrini Malhematicorum Principis Opus Geographie