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IAK —IAL. Nr. 1809—i873. 787
Johann Adam Hanf, Stempelschneidcr in Baireuth, war an derMünze des Markgrafen Friedrich von Brandenburg beschäftigt. Erzeichnete Münzstempel und Medaillen /. A. H. Starb 1776.
1869. Alexander Kokular, Historien- und Portraitmaler, geb. zuWarschau 1703, machte seine Studien in Deutschland undItalien, und fand nach seiner Rückkehr in Polen mit seinenWerken Beifall. Er malte Scenen aus der Geschichte seinesVaterlandes, und auch Bildnisse. Zur Bezeichnung be-diente er sich zuweilen des gegebenen Monogramms, welches jenemdes J. A. Klein gleicht. Kokular starb 1840 als Professor an derKunstschule in Warschau.
1870. Johann Adam Klein, Maler und Radircr von Nürnberg,O Slco se ^ Jahren i' 1 München, ist im ersten
Bande No. 774 eingeführt, und wiro*A> ho <a/° f- liefern daher hier nur den Rückweis,
<^\o i . «^\9» . #C/" da man sich auch unter JA K Auf-
schluss erholen könnte. Klein ist als Mann von 70 Jahren nochimmer tbätig. In kurzer Zeit wird ein ausführliches Verzeichnissseiner Blatter erscheinen, welches den Kunstfreunden erwünscht seynkann, da die Radirungen dieses Künstlers viele Liebhaber finden, unddie Abdrucksgattungen nicht jedem bekannt sind.
1871. Unbekannter Goldschmied, welcher in Nürnberg tbätig war.x ii- Diese Initialen fand Börner auf einem mit
«A Y 0 0* Sicherheit gestochenen Blatte, welches ein
Ia Tj flammendes Herz vorstellt. Oben sind zweiÜ/y \\j" Ringe mit Bändern durchzogen, und im Herzist die von Laubwerk umgebene Zahl 3 weiss auf schwarzem Grunde.II. 1 Z. 9 L. Br. 1 Z. 7 L.
Platten dieser Art wurden In der Lade der Gold- und Silber-schmiede zu Nürnberg hinterlegt, und sie galten als Probe im Graviren.Zu Anfang unseres Jahrhunderts wurden sie einem Kupferschmiedeüberlassen.
1872. Unbekannter Kupferstecher, welcher in der ersten HälfteIAK des 17. Jahrhunderts in Cöln leite. Die Initialen kommen
• • Ä# am Ende der Dedication des Bildnisses des 1642 verstorbenenkölnischen Weihbischofs G. P. Stravins vor. Er ist im Brustbilde inOval vorgestellt, kl. 8. Merlo vermuthet unter den Initialen /. A. K.den Stecher, sie könnten sich aber auch auf eine andere Person be-ziehen. Wenn allenfalls ein Maler das Bildniss des Bischofs dedicirthat, so könnte man an Abraham Küper denken, welcher 1637 in Cölndas Meistorrecht erlangte. Vgl. Merlo, die altkölnischen Meister S. 216.
1873. Jean Antolne Laurent, Historien- und Genremaler, geb. zu
JAT Baccarat (Meurthe) um 177H, gehört zu denjenigen fran--TALi zösischen Malern, welche der ernsten republikanischen Rich-tung David's gegenüber die Geschichte und das Leben von einer freund-lichen und romantischen Seite auffasston, und die damals sogenannteAnekdotenmalcrei pflegten. Laurent malte nämlich kleine Bilder mitScenen aus den höheren Kreisen der Gesellschaft, des Mittelalters undder Renaissancczeit, und vollendete sie mit grossem Fleisse, wie er esals früherer Miniaturmaler gewohnt war. Die Zahl seiner Werke istgross, und man findet deren in öffentlichen Gallerien. Auf solchenGemälden kommen die gegebenen Buchstaben vor, nach der Stellung
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