Druckschrift 
3 (1863) GK - IML
Entstehung
Seite
595
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HS. Nr. 1466 -1468. SOS

eilf Schränke zur Aufbewahrung der Paramente, deren Außenseitenmit Darstellungen aus der Legende der hl. Catharina geziert sind. Sicsind in Oel auf das Holz gemalt, und folgende Inschrift nennt denMeister: Hanc divae uirginis Catharinae hisloriam Johannes SucsNorimbergen. cieis faciebat anno Dni. I'tlö. Dieser Künstler malteauch einen Cyclus von Bildern aus dem Leben des hl. Johannes mitähnlicher Inschrift: Hanc üivi Joannis hisloriam complecit Johan-nes Sites Norinibcrgensis civis Anno Du. 1510. F. Gregor in Kra-kau hat ein Bild lit'hographirt, qu. fol. Nachricht darüber gibt der umdie Geschichte der Stadt Krakau verdiente Ambros Grabowsky. HansSüss, latinisirt Sues, kam vielleicht nicht mehr nach Nürnberg zurück,und wurde daher vergessen.

1466. Unbekannter Maler, welcher mit dem vorhergehenden Mei-

Mster Eine Person seyn könnte, oder nicht viel später lobte. Dasgegebene Zeichen findet man auf einem mittelmässigen Kupferstiche,welcher den leidenden Heiland zu den Seiten des Kreuzes stehend vor-stellt. Christus ist nur mit dem Schanituche umgeben , legt die rechteHand an seine Seitenwunde , und hält die Ruthc in der Linken. DieBrust der hl. Maria durchdringen sieben Dolche, und sie erscheint ineinem langen, schön geworfenen Mantel. Das Monogramm ist rechtszu den Füssen der Schmerzensmutter, und links steht: Caintat shwarlz f.H. 2 Z. 7L. Br. 1 Z. 11 L. Diese Vorstellung hat ein alterthümlidiesAnsehen, besonders der Christus mit dein Schamtuche. Sie fällt sicherum liiK)—1U20. Der Kupferstecher Caintat (CajetanV) Schwarz, hiershirarlz genannt, gehört aber einer späteren Periode an, vielleicht derersten Hälfte des 17. Jahrhunderts. Brulliot I. No. 2494 bringt diesesBlatt mit jenem des Monogrammistcn HS von lölO in Vorbindung, erkonnte aber nicht nach Autopsie urtheilen.

Im Appendix I. No. 293 nennt Brulliot ein zweites Blatt mit einemähnlichen Zeichen, doch ohne Namen des Stechers, hält es aber un-zweifelhaft für die Arbeit des C. Schwarz. Dieses Blatt stellt den heil.Franciskus in halber Figur mit dem Cincifixe in den Händen nachrechts vor. Im Rande steht: 6. FRAA'CISCVS, und das Zeichen. H.2 Z. 9 L. Br. 2 Z. 2 L.

Dieser Caintat Schwarz hat noch andere Andachtsbilder gestochen,aber immer nach alten Gemälden oder Zeichnungen. Im Künstlerlexieoiihaben wir deren beschrieben.

1467. Unbekannter Kupferstecher, welcher in der zweiten Hälfte

MTwr des 16. Jahrhunderts thätig war. Er arbeitete in der Weise des■/&*■ Balthasar Jenichen, und scheint daher in Nürnberg gelebt zunahen. Er hinterliess eine Folge von Blättern mit je zwei Vorstell-ungen aus dem alten Testamente mit deutschen Inschriften. JedesBild ist nummerirt. Im k. Cabinet zu Berlin wird ein Blatt mit No 67und 68 aufbewahrt, und daher betriebt die Folge aus wenigstens 34 Blat-tern mit dein Monogramme. II. 2 Z. 8 L. Br. 2 Z. 1 L.

1468. Sigmund Gabriel Hipschmann, Maler und Kupferstecher,181 /p wurde 1639 zu Nürnberg geboren, war aber bisher nur durch sein

' -"T ,' gestochenes Bildniss bekannt. Das erste Zeichen findet man\äit/» i ai] j. £ j em £tte1fe}gtte 7U P''nckmann's Opuscula politico-juri-dica. Francofurli. Henning Grosse 1672, fol. Auf diesem Titel istein Lorbeer!, anz, welcher von zwei mit Löwenhäuten bedeckten Ger-manen gehaken wird. In diesem Lorbeerkranze ist St. Christoph, wieer mit dem Jesuskinde auf der Schulter den Fluss durchschreitet. Aufder Bandrolle darüber steht: Speremus Meliora. Das Blatt mit dem

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