Druckschrift 
3 (1863) GK - IML
Entstehung
Seite
596
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896 HS. Nr. 1469-1474.

zweiten Zeichen findet man ebenfalls in einem Buche: Die Durchlauch-tige Syrerin Aramena. Nürnberg 1019, 8. Es stellt Noah's Opfernach dem Auszuge aus der Arche vor.

1469. Sigmund Hesselbach, Zeichner und Landschaftsmaler von[c| Würzburg, ist durch Zeichnungen bekannt, aufweichen das Mono-J~l gramm mit der Jahrzahl 1825 ff. vorkommt. Sie sind aber nicht

£82,5" eigene Compositionen, sondern nach Gemälden früherer Meisterin Tusch ausgeführt. Auch anatomische und naturhistorische Zeich-nungen findet mim von ihm.

1470. Heinrich Schabbel, Münzherr in "Wismar von 1Ü79 —1600,

MT£I Hess auf den Stempeln zu den unter seiner Aufsicht geprägten/■TT Münzen das erste der gegebenen Zeichen beifügen.Hans Schampan, Münzmeister In Stettin, bediente sich des zweitenZeichens, und dann auch der Initialen H S. Seine Gepräge stammenaus der Zeit von 1612—1619.

1471. Unbekannter Rupferstecher, dessen Lebenszeit die beige-_^JS| __JsJ fügte Jahrzahl bestimmt. Man findet das gegebene Zeichen

?f\.\ auf einer gegenseitigen Copie des Blattes von Hans Brosa-mer B. No. 2. Es stellt den Salomon vor, wie er knicend den Götzenanbetet. Hinter ihm steht ein Weib mit der Krone auf dem Haupte,und im Grunde sind mehrere andere Männer und Frauen. Linksunten ist das Zeichen. H. 2 Z. 10 L. Br. 11 Z. 7 L.

1472. Unbekannter Zeichner oder Maler, welcher um 1G30 tLätig^ war. Das gegebene Zeichen findet man auf einem radirten Blatte

!«"?; mit der Ansicht einer Stadt. Links erhebt sich die Burg mit ihrenNebengebäuden, und rechts ragen zwei Kirchthürme empor. Jm Vor-grunde stehen zwei Häuser innerhalb des Zaunes, und rechts sitzt einWeib. Das Zeichen bemerkt man rechts oben. H. 2Z. Br. 4Z. HL.

1473. Unbekannter FormschiMlder, welcher in der zweiten Hälfte}d ET des 16. Jahrhunderts thätig war. Er kam mit Jost Amman inKit' Berührung, indem das Blatt mit dem ersten Zeichen in derZeichnung, und selbst im Schnitte an ihn erinnert. Dieser Holzschnittstellt den moskowitischen Czar mit Gefolge vor, wie er die vor ihmknieende tatarische oder türkische Gesandtschaft empfängt. Rechtsunten ist das Zeichen. H. 3 Z. 4-5 L. Br 5 Z. 6—7 L. Ein Blattmit dem dritten Zeichen kommt vor in Nicolaus Höniger's Hoffhaltungdes Türckhischen Keysers vnd Othmannischen Reichs beschreihung —.Basel, 1570, fol. Dieser Holzschnitt stellt einen türkischen Hochzeit-Tanz vor. Der Zeichner deutete durch die Buchstaben C G seinenNamen an. Das zweite Zeichen finden wir auf einem Holzschnitt fhBeust's Orthodoxa Enarratio Evanpeliorum. Lipsiae J'iOO, 8. Esstellt Christus und das Cananeische Weib vor, nach Matthäus 15. Esist wohl möglich, dass es sich hier um zwei Monogrammisten HS handle.

1474 Unbekannter Bildschnitzer, welcher in der zweiten Hälftedes 16. Jahrhunderts in Deutschland thätig war. Wir wissen von1*1 einem sehr schön in Buchs geschnittenen Basrelief, welches eineHirschjagd mit einer Menge Figuren vorstellt. Das Hauptbild ist inFriesform, ungefähr 2'ja Zoll hoch und 1 Schuh breit. An den Seitensind Nischen, in welchen Jäger stehen. Unten ist ein Schildchen mitder Schrift: Ort Buch an der Hardt 204 Stück gefangen ward 1504.Das Zeichen des Künstlers ist unten an einer runden Feldflasche an-gebracht. Dieses Schnitzwerk besass mehrere Jahre der UhrmacherHartl zu Eggenfelden in Niederbayern, welcher in früherer Zeit eine