Druckschrift 
1 (1810)
Entstehung
Seite
III
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Höhe von 200 Fufs hat. Das Schiff des Doms ist kaum biszu einer Höhe von 100 Fufs aufgeführt. Die Pfeiler sindüberdeckt worden, und man hat ein niedriges Dach vonBrettern und Schiefern darüber geführt. Einer der hier ab-gebildeten Thürme ist nur bis 25 Fufs über der Erde fer-tig, der andere ist bis auf ein Drittel seiner Höhe vollen-det. Auf diesem steht der Krahn, und auf ihn werdengewöhnlich die Fremden geführt. In ihm hängt diegrofse Domglocke, die von 12 Mann gezogen wird und26000 Pfund wiegt; wenn sie geläutet wird, schwingt sichder ganze Tliurm, obschon er völlig von Stein ist.

Vollendet kann dieser Colofs nicht werden, denn diealles zerstörende Zeit hat schon vieles von den Grundlagenaufgelöst, auf denen fortgebaut werden müfste.

Der Stein, aus dem der Dom erbaut ist, ist ein fein-körniger Sandstein, der auf einem der Siebenberge bricht,der am nächsten am Rheine liegt. Er heifst der Drachen-felsen von einer Burg dieses Namens, deren Puiinen nochauf ihm zu sehen sind. Seine Höhe über dem Rheine be-trägt 85o Fufs, und in zwey Dritteln dieser Höhe liegt dergrofse Steinbruch, aus dem der Dom gebrochen wordenund der jetzt gröfstentheils mit Gesträuch überwachsen ist.

Dieser Stein hat sehr grofse Feldfpathe, welche vielfrüher verwittern, als die übrige Masse des Steins; da-