Rappcrschwcil.
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zu Händen der Schirmorte zu liefern, diese Abgabe ferner zu erstatten. Die Gesandtschaften nehmen ingänzlicher Ermangelung dicSfälligcr Instruction den Anzug ack reloronckum. 8 33, ß 5. 1787. DemJohann Haggenmüller, Baumeister, von Hauenbcrg, Pfarre Wiggensbach, im Gebiete der FürstabteiKempten, welcher das Bürgerrecht zu Rappcrschwcil zu erlangen hofft, wird auf Ratification der Schirm-orte hin das Landrccht crthcilt. 8 33, 6. c. 17111. Die schirmhcrrliche Huldigung wird Mittwochs3. August durch die Gesandtschaften eingenommen, die sich hernach auf das RathhauS verfügen, um dendcrmaligcn Schloßvogt den Eid schwören zu lassen, 8 23. jj 2, Der Magistrat zu Rappcrschwcil suchtschriftlich um eine angemessene Erhöhung des Brückenzolles an, der schon 1571 und 1576, noch mehraber 1626 von den Ständen erhöht worden sei, dermalen aber kaum zur Hälfte die Unterhaltungskostendieser so außerordentlich langen und kostbaren Brücke abwerfe, indem die jährliche Ausgabe auf scchs-hundertzwanzig Gulden ansteige, während der Zoll nicht mehr als dreihundert Gulden ertrage. DiesesBegehren wird von der Jahrrcchnung »<l refoi onckum genommen, 8 23. 7. 17112. Eine Abordnung vonRappcrschwcil wiederholt ausführlich das lctztjährigc Gesuch, und macht auf den seit beinahe 17V Jahrenso außerordentlich gestiegenen Werth des Geldes, den höhcru Preis des Holzes, die größcrn Arbeits-löhne u. s. f. aufmerksam, worauf die Jahrrcchnung den Schirmorten folgenden Zolltarif zur Ratificationhinterbringt: Für eine Person zu Pferd 4, für einen Fußgänger 1, für ein Pferd 3, für ein Stück großesVieh 2, für ein Stück kleines Vieh 1, für einen geladenen Schlitten 8, für einen leeren Schlitten 4,für einen Reiscwagcn 8, für „ein Maaß Salz" 2 Zürcherschillinge, in der Meinung, daß durch diesenTarif den mit benachbarten oder andern Orten bestehenden Zollvcrkommnissen gedachter Stadt keinerleiAbbruch geschehen solle, 8 24. ß 8. 17111». Von dem Landrcchtsbcgchrcn des Theodor Adrian d'Hcrculais,von Grenoble, In der Dauphins, der die Hoffnung nährt, für sich, seine Frau und vier Kinder dasBürgerrecht zu Rappcrschwcil zu erlangen, wird den Schirmorten durch den Abschied Kcnntuiß gegeben,mit dem Gesuche, die dickfälligen Ortsstimmen mit Beförderung nach Rappcrschwcil abzusenden, in derMeinung, daß d'Hcrculais den BürgcrrcchtSschcin dem Stand Zürich zu Händen der zwei übrigen Ständeeinzuschicken habe. 8 27. ß 9. 17117. Die schirmhcrrliche Huldigung wird abermals durch die Gesandt-schaften eingenommen, und zwar Dienstags den 1. August; hernach leistet ihnen auf dem Rathhausc dergegenwärtige Schloßvogt den Eid. 8 29.
I». Bußkirch.
Art. 1«. 178». Durch Ausschüsse beklagt sich obige Gemeinde, daß dem Reccß von 1777 zuwiderden Gebrüdern Dcrmaun zu Erbauung eines Hauses viel Holz uncntgcldlich sei überlassen worden,worauf durch Abgeordnete von Rappcrschwcil geantwortet wird, dies beruhe auf der bisherigen Hebung,und die fraglichen Gebrüder würden, wenn man davon abgewichen wäre, befugt gewesen sein, RccurSzu nehmen. Die Gesandten finden aber, eö sei wirklich dem hoheitlichen Reccß zuwider gehandelt wordenund eö solleil die Gebrüder sich mit Bufikirch gütlich auseinander setzen, überlassen jedoch den Entscheidden Schirmorten. 8 29.
0. Wagen.
Art. 11. 178». Auch diese Gemeinde führt durch Ausschüsse Klage über den Magistrat zu Rappcrschwcil,der sie hindern wolle, den ihr eigenthümlichen Wald auf ihre zehn Gerechtigkeiten zu vcrtheilcn und dasan dem jährlichen „Hau" erübrigte Holz an Fremde zu verkaufen. Glarus hat hierauf einzutreten gebun-dene Hände; Zürich hingegen findet, die Gemeinde Wagen könne angehalten werden, von jeder Gercch-