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8 (1856) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1778 bis 1798
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551
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Lauis. 551

^ Mailand beim Vorort Zürich eingelegten Beschwerde über die agncllische Zeitung, wie mit dem Verhöre^ Rcdactors derselben, Vanelli, beauftragt. Da dieser wie der Verleger sich gehörig zu rechtfertigenMußten, beschließt die Jahrrechnung einmüthig, daß in gegenwärtigem Falle keine Anklage statt finden^önne. Indessen wird dem Verleger eingeschärft, seine Zeitung mit jener Mäßigung abfassen zu lassen,^ er selbst in den gegenwärtigen kritischen Zeitumständen für höchst nothwendig erachten müsse und nichts^ drucken, waö die Religion, die Hoheiten und die guten Sitten beleidigen könnte. Hicvon wird demGlichen Minister von Wilczeck Anzeige gemacht. § 3.

Art. 463. r. 1783. Es wird dem Landvogt aufgetragen, die Pension für Dominik Antonietti, vonksta, thörichtcn Mann, zu erhöhen, sie ihm zum voraus monatlich und nicht täglich zu verab-^ gm, wie auch die Kosten der Administration zu vermindern, damit die Pension desto erklecklicher aus-z ig. ^ z 178V. Man läßt es bei der lctztjährigen Verordnung bewenden und erthcilt dem Land-et den Auftrag, die fernere Belästigung der Stände durch die Memoriale des Antonietti zu verhin-8 12. s. 17VV. Der Landvogt hat sich nach der Ockonomie und den Vögten des Obigen zukundigen, namentlich unter welcher Vogtsvcrwaltung die Verminderung des Vermögens statt gefunden,Antonietti alle Originalschriften gegen eine Empfangsbescheinigung dem Landvogt zustellen. 8 19- !!

Antonietti, welcher vier Vormünder gehabt, und dessen Vermögen sich bedeutend vermindertglaubt zwei derselben ins Recht fassen zu dürfen, indem diese die Ursache seines erlittenen Schadens'M. Eine dicsfällige Commission, bestehend aus den Gesandten von Bern, Basel und Schaffhausen,»t die Sache noch nicht ins Klare, doch ist man vorläufig beträchtlichen Betrügereien auf die Spur ge-^ Milcn. Dem Landvogt wird daher aufgetragen, beförderlichst weitere Untersuchungen vorzunehmen, y 15. ß. 57k>2. Eine aus den Gesandten von Schwyz und Frciburg zusammengesetzte Commission berichtet, daß. Sache noch nicht hinlänglich inLauterkeit" gesetzt sei, daher der Landvogt darum angegangen wer-Möchte, alle noch am Leben sich befindenden interessirten Personen zu verhören und sowohl über dasMptgeschäft als über die Strafbarkcit ein Urtheil zu fällen. 8 14- jj «. 17VS. Basel und Schaff-ten wünschen zu wissen, wie es mit dem Unterhalte des Antonietti gehalten werden solle; weil esaber aus der Mehrheit der Ortsstimmen ergibt, daß dieser dem Sohn obliege, läßt man es hicbei^°"den. 8 26.

^ Art. 404. i. 17««. Die Jahrrcchnung beschäftigt sich mit einem von dem Zollpächter Peter Rusca^auis eingesandten gedruckten Memorial, über welches sich verschiedene Instructionen kund geben, indem, M"en Stände ihm eine Entschädigung zukommen lassen, andere hingegen ihn abweisen wollen. 8 17. »^ 7«7. zürcherische Gesandte wünscht instructionsgemäß, daß dem Peter RuSca wegen seineszum^ stcct hxr H^eit ,,^d des Landvogteiamtes gereichenden Memorials" vor der Session das obrigkeitliche

''stallen bezeugt werden möchte, welcher Vorschlag jedoch nicht die Mehrheit der Stimmen erhält. 8 18.sie', 5788. Die urnerische Gesandtschaft eröffnet, der Landschreiber zu Lauis hätte zum Nach-

L» ^ Amtsnachfolger an seinen, von der Kammcrrcchnung herrührenden Emolumenten von Seite deshj. ^lsics beeinträchtigt werden sollen. Weil eS sich jedoch ergibt, daß der abgetretene Landvogt alles in

)M'iger Weise verabfolgt habe, läßt man es lediglich bei dem alten Herkommen bewenden. 8 27.h. Art. 4gg 1788. Die basclsche Gesandtschaft zeigt an, daß bei ihren Obern ein Gesuch um Begna-^anh^ ^ Andreas Rampone, von Scssa, eingelangt sei, welcher vor einigen Jahren in einem Rauf-^ eine Mordthat begangen habe. Zürich, Lucern, Uri, Schwhz, Nidwalden, Zug und Glarus