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8 (1856) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1778 bis 1798
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542 Lauis.

ihm anbefohlen wird, dieselbe in brauchbarem Zustande zu erhalten. Die glarnerischc Gesandtschaft st'^bei, daß nicht nur die anstoßenden Gemeinden, sondern auch Lauis und andere Ortschaften in Mitleidsschaft gezogen werden sollten. § 12. ji 345. 17NS. Der Vorschlag des Joseph Fossati, von Castagn^'gegen Bewilligung eines Wcggeldeö, ohne Kosten der Hoheit und ohne die Landschaft in Mitleidcnsch^zu ziehen, eine fahrbare Straße aus dem Mailändischcn über Lauis bis gegen Bellen; zu machen,

durch den Abschied den Ständen hinterbracht, zugleich aber dem Landvogt aufgetragen, sich überProjcct nähere Aufschlüsse crtheilen zu lassen. 8 14. » 346. 17llk. Vorhingenannter als zweierachteter Vorschlag wird dem Abschied beigerückt, auch dem Landvogt aufgetragen, die Landschaft dMbekannt zu machen und allfällige begründete Einwendungen an die Stände einzuschicken. 8 15.

I«. Lanisersce.

Art. 347. 17ll3. Mit Bezug auf dieAbleitung des Lauiscrsees durch den Fluß Trcsa" zu ^sten der am See gelegenen Dörfer wird dem Laudvogt aufgetragen, sich an die von den Provisis"ständen erlassenen Befehle zu halten. 8 19. 348. 17N3. Zürich eröffnet, daß mit Genehmigtsämmtlicher Stände die Erweiterung des Tresaflusscö nicht nur im Laufe des Jahres mit der Regier"in Mailand verabredet, sondern auch deren Ausführung um 25799 Pfund versteigert worden sei. ^ .Landvogt wird für seine sorgfältigen Bemühungen das Wohlgefallen bezeugt und ihm getreue Aull ,auf die Arbeit und billige Reparation der Kosten empfohlen. Diese Verthcilung, fügt der Landvogtsei mit Genehmigung der Secdörfer vor sich gegangen und der Unternehmer habe sich verpflichtet, "Jahre lang das Werk zu ünterhaltcn, auch hinlängliche Kaution geleistet. 8 12. 349. 17lll». ^Jahrrechuung trägt mit Bezug auf diese Wasserbaute dem Landvogt auf, sich bei der mailänd'^Regierung zu verwenden, daß das Werk von dem Uebcrnehmer zu Ende geführt werde, damit die o?hin schon beträchtlichen Kosten nicht vergeblich seien. 8 19.

14. Zollsachen.

Art. 359. 1783. Der Gesandte von Zürich eröffnet, von Seite Uris seien an alle -

schwerden ciugekommen, daß durch Seidendiebereien, sowie durch die der bisherigen Uebung ^laufende Zollerhöhung auf Seidenballote mehrere Kauflcute bewogen worden, den Paß über Vellen;

zugeben. Uris Gesandter bestätigt dies nicht nur, sondern spricht auch die Befürchtung auö, es ^noch Andere diesem Beispiel folgen. Viele Staaten, fährt er fort, haben um den Transit zu ^die Zölle namhaft herabgesetzt, Uri müsse daher den Bezug des Zolles auf ehevorigem Fuß ^Die Jahrrechnung setzt eine Kommission nieder, von welcher berichtet wird, sie habe die Zollpächter' .Bediensteten und Fürsprecher vor sich beschiedcn, welche dargethan, sie hätten sich stets an die stobstTarife gehalten, so daß die Commission nichts Weiteres habe thun können, als den Zoll- und Unterpäfür die Zukunftalle Bescheidenheit" anzuempfehlen. Der Gesandte von Uri äußert, wenn dies ^geschehen würde, müßten seine Principalcn andere Maßregeln ergreifen. Betreffend die Seidendefr"tionen wird von der Commission bemerkt, wie hiebei das meiste von der Sorgfalt der Speditoren a ^und von ihr beliebt, durch den Landvogt den Speditoren zu Lauis anrathen zu lassen, sich treuerzu bedienen, auch mit ihren Correspondcntcn zu verabreden, auf welche Weise man sich am beste"sichern könne, daß die anvertrauten Waaren keinen Abgang erleiden, damit jeder Spcditor sich