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8 (1856) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1778 bis 1798
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Alchen, der letztere Gesandte noch beifügt, man müßte dieses Regal eher der Landschaft Lauis abfordern,^a wird ersucht, die Fiscalstelle einsweilen fortzubcklciden. 8 11. 343. 178«. Sämmtliche GesandteKennen allervordcrst, daß Rudolf Riva bis auf weitere Verfügung die Fiscalstelle ohne Entrichtung der^ Filippi versehen möge. Die Mehrzahl der Gesandten äußert sich, falls ein taugliches Subject sichwerben sollte, seien ihre Hoheiten geneigt, die fragliche Abgabe zu ermäßigen oder auch ganz nachzulassen.^ Gesandte von Schwhz will dies ml rklorondum nehmen und der baselsche hat zu eröffnen, es solle diekbühr für die auszufertigenden Ortöstinunen bezahlt werden und seine Committentcn wollen ihren Anthcil^ den 72 Filippi denUcberrcutern" zukommen lassen. Der schaffhausensche wünscht abermals und zwar. uctionsgcmäß, die 73 Filippi, als ein hoheitliches Regal, unverändert beibehalten werden. 8 9.1787. Carl Morosini, von Lauis, welcher sich um die Fiscalstelle beworben, wird mit diesem^traut und es sollen ihm auf künftige Jahrrechnung die allseitigen Ortsstimmen gegen Erlegunggewohnten Canzlei- und Sicgeltaxe zugestellt werden. Was die von ihm verlangte Ermäßigung^ vberwähnten Abgabe anbelangt, so kann sich der zürcherische Gesandte mit der Hälfte der 73 Filippi^^'gen, ebenso der freiburgischc, solothurnische, lucerncrische und baselsche, von denen jedoch der letzte^ zwei Jahre sich damit zufrieden stellen darf, während der zweitletzte, wenn die Mehrheit derbilde auf den 73 Filippi beharren würde, derselben beizustimmen hätte. Uri, Schwhz, Glaruö undUffhausen sind nicht gesinnt, etwas nachzulassen. Nidwalden wie Zug verlangen zwei Zechincn, letzteres^ bhrt indeß diese Erleichterung nur für zwei Jahre. Obwalden behält sich vor, bei einer künftigen^beldung das Angemessene zu verfügen. Bern endlich macht keine Ansprüche an diese 73 Filippi. 8 10.»lt ' Morosini wird auf seinen Wunsch hin von der Fiscalstelle entlassen und zugleich der

^ Statthalter Niklaus Stopani ersucht, interimistisch diesen Posten zu bekleiden. 8 30. 2. Die Anmel-von Seite des Doctor Johann Baptist Pcllegrini, von Ponte Trcsa, und sein Wunsch, nur die HälfteHj^^ijährigen Abgabe entrichten zu müssen, wird ack rvleren<lum genommen. 8 21. ß 346. 178«. Es^ ^schlössen, den mit Mehrheit der Stimmen zum Fiscal ernannten Pcllegrini, wenn er sich währendh^echnungssitzung zeigen sollte, zu beeidigen und ihn ohne weiters in seine Stelle einzusetzen. 8 13.»' ^11«. Gesuch des Fiscal Rudolf Riva, ihm den gleichen Nachlaß wie Pcllegrini zu gewähren,bar ^ Abschied genommen. 8 27. ß 348. 17«! Die Stände Zürich, Lucern, Uri, Schwhz, Frei-^ und Solothurn wollen Riva entsprechen. Bern nimmt das Angehörte ml rokoronllum, Zug undUli ratilioaittlum. Basel kann willfahren, wenn auch die übrigen Hoheiten sich hiczu geneigtSchaffhausen will es bei der alten Ucbung bewenden lassen und Untcrwaldcn hält dafür, daßb>ün ^ genüge, k 21. !> 249. 17«2. Die Mehrheit ist dem Gesuch des Fiscal Riva günstig; dochr ^'dwalden, Zug und Glarus dieser Nachlaß möchte niemals zur Regel werden. Weil aberZtg.. ^ und Schaffhausen sich nicht nur zur Beibehaltung des Regals erklären, sondern auch beimdjx H ,^gen sich ergeben, daß der dem Fiscal Pcllegrini gestattete Nachlaß rein personell war, so wird^ivas als unentschieden in den Abschied gelegt. 8 18. il 250. 17«tt. Alt Statthalter Peter'bter^' Lauis, wird in Folge der Entlassung des Nudvlf Riva ersucht, die Fiscalstelle für ein Jahr'hin '^^sse ^ bekleiden und die Jahrrechnung fügt bei, wenn er sie ganz übernehmen wollte, würde^ ^"^ug vor allen andern Prätendenten gegeben werden. 8 27. 351. I7«Ä. Mit Mehrheit<2 H'.^^ben djxse Charge mit dem Bcdingnissc überlassen, daß er die bisanhin übliche Taxe der"dp' bezahle. 8 11- II 253. 17SS. Glarus findet, daß künftig die Fiscalstelle nur durch OrtS-

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