Landgrasschaft Thurgau. Zgz
diese aber verweigern. Aus den Instructionen ergibt sich, die Mehrzahl der Stände wolle diese^ße so hergestellt wissen, daß nian sie mit Dcichselfuhrcn sicher gebrauchen könne, wünsche aber zugleich,Straße von Weil über Fraucnfcld möchte nicht gesperrt werden. Man nimmt das Angehörte -ui^lerendum. H 19. sj Z71. 1781». Die zürcherische Gesandtschaft verwundert sich, daß die Gemeinden^"btzögtlichen Befehl nicht Folge leisten wollen und eidgenössisches Recht vorschlagen, um so mehrs l,.^ ^ndmandat von 1774 dergleichen Straßcnarbcitcn nicht den Anstößcrn, sondern den GemeindenI auferlege. Bern, Luccrn und GlaruS verlangen, daß diese Straße ungesäumt hergestellt und zu^'agcrit Reparaturen die Anstößcr allein, zu neuen Anlagen hingegen die zunächst gelegenen Gemeindengezogen werden sollen. Die übrigen Stände können nur dannzumal zur Reparatur stimmen, wennhatt^ Gebrauch der Straße über Jslikon zugeben wird. 8 ZI. 372. 1787. Sämmtlichc Stände^ Ortsstimmcn an Zürich eingeschickt, daß die Straße unverzüglich hergestellt werden solle, was^ ! nieder eine Verzögerung erlitt, weil die Quartiere Fischingcn und Dänikon zwei neue Dircctionen,>A ^ Wängi und Wittcnwcil, die andere über Eschlikon vorschlugen. 8 19. ß 373. 1788. Daein/^ Jahres die Straße über den Tuttwcilcrbcrg dauerhaft hergestellt wurde, mit Ausnahmezu Klaftern, so wird dem Landvogt anbefohlen, auch diese Arbeit noch vornehmen
^ ii 374. Er berichtet, daß dieselbe nicht nur auögcstcckt worden, sondern bald
endet sein werde. 8 18.
<1. Straße von Frauenftld nach Schasshauscn.die d>ic Reparatur dieser Straße einläßliche Bcrathung erheischt, so werden damit
^iss^dtcu von Zürich, Bern, Luccrn und Nri betraut. 8 26. jj 376. 1781. Die Nachgesandten^ Zürichs Luccrn und Uri werden abermals aufgefordert, sich wegen obiger Straße zu bcrathcn.
Hlagcn vor, es möchte, in Betracht einerseits der großen Unkosten, welche die Landschaft einigecnts^ ^"^ch mit Herstellung neuer Straßen gehabt, anderseits weil der Stand Zürich sich noch nichtahah^ wo er diese Straße übernehmen wolle, die fragliche Arbeit noch für einige Zeit cinge-^erdcn. 8 18.
>z. Straßc bei Oettlishausen und Heidelberg,eine ^ Gs wird berichtet, daß die Angehörigen von Bürglcn u. f. f. von ihrem Vorhaben,
Straße durch die Herrschaften Oettlishausen und Heidelberg anzulegen, abstehen. 8 32.
5. Straßc vom Bodcnsee über Weinscldcn nach Weil.
Kirch 1787. Das Begehren der Gemeinde Wcinfcldcn, woselbst ziemlich Handclschaft getrieben
Hh ' ^^ffend Reparatur der Straße vom Bodcnsee nach Weil einerseits, und die Vorstellungen der^Uc -rv Griesenbcrg und Altcnklingcn, wie ntchrcrer Ausgeschossencr von Amlikon, daß durch eine^nen ^^^'on dieser Straße große Nachtheile für sie entstehen würden, anderseits werden sei relerenUumseiu- ^ ü 379. 1788. Dem Vernehmen nach soll obiger Austand bereits gütlich ausgeglichen' ^ sällt also dieser Artikel aus dem Abschiede. 8 32.
„ 8- Straßc von Bischofzcll nach Utwcil.
^ischg^ Das Landvogteiamt berichtet, es habe bei den an die Straße von Utwcil nach
Urzell stoßenden Gemeinden Erkundigungen eingezogen und das Ergcbniß den beiden Provisionalständcnstire Straßc immer mehr in Verfall komme, so wünsche die Gemeinde Utwcil
^gkeitliche Verordnung zu erhalten, wie dieselbe wieder hergestellt werden könnte. Dem Landvogt