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8 (1856) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1778 bis 1798
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364 Landgrafschaft Thurgau.

Brücke zu Mazingen an. 8 26. ß 2. Aus dem Berichte desselben geht hervor, daß die Straße von Frauen-fcld bis Weil zu drei Viertheilcn fertig sei, jedoch ein Hinderniß eintrete, indem der Fürstabt m>iSt. Gallen sich weigere, mit einer gleichfalls neuen Straße in gerader Linie entgegen zu kommen. 8 26' I>366. 1781. Die Gesandtschaft von Bern findet, der Anstand mit der Fürstabtci sollte gehoben werden, n>ndie Straße von Mörikön nach Weil weiter führen zu können, welchem auch die Gesandten von Luccrn, ttu,Schwhz, Unterwalden, Zug und Glarus beistimmen, indem ihre Obern die Straße über Mörikonbequemer und weniger kostspielig halten als diejenige über Tuttwcil. Zürich erklärt, daß es die Stral'von Winterthur über Tuttwcil stets beizubehalten gedenke, die ebenfalls in brauchbarem Zustande unterhalten werden sollte. Man nimmt dies »d roterendum. 8 18. ß 367. 1782. Zürich eröffnet, die ü^rElgg gehende Straße sei mehr als 13666 Fuß, mithin um eine ganze Stunde, kürzer als diejenige n^rFraucnfcld, welcher Unterschied auf einer Strecke von höchstens acht Stunden bedeutend sei. RicM^werde es sich den zwar nicht sehr beträchtlichen Zoll zu Elgg durch Tracirung dieser Straße über Frau^feld wegnehmen lassen, und das fragliche Zollrecht an einen andern Ort zu verlegen wäre unniög ^Um die Straße über Elgg brauchbar zu machen, sei vor einigen Jahren mit großer Beschwerdeanstoßenden Gemeinden und beträchtlichen Kosten der Orte Zürich und St. Gallen zu Münchwcilen ewBrücke erbaut worden, für welche zwar die Bewilligung eines Brückengeldes erfolgt sei. Derberg biete wenig Beschwerlichkeiten, indem manche Reisende denselben nicht einmal beobachtet haben, cnsei für die Kommlichkeit" derselben zu Elgg so gesorgt, daß sie in der Stadt Fraucnfcld nicht uNBequemlichkeiten finden könnten. Bern wünscht, es möchte, da von Fraucnfcld mit sehr großen Koleine neue Straße hergestellt sei, diese Richtung gewählt und der Fürstabt von St. Gallen darumgangen werden, die Straße von Weil nach Mörikon, und nicht nach Münchwcilen zu leiten. Die ,Stände wollen gleichfalls, daß die Straße nicht über Tuttwcil gehe, indem das Brückengeld inweilen umgangen, der unentbehrliche Borspann über den rauhen Tuttweilerberg erspart, endlich der r ^große Unglücksfälle heimgesuchten Stadt Fraucnfcld Erleichterung gewährt werde; zudem könne ZürichZoll zu Elgg nach Oberwinterthur oder anderswohin verlegen. Diesem Ansinnen entgegnet 6

Gesandtschaft, ihre Obern würden zu keinen Zeiten an der Grenze zu Jslikon eine Commercmabnehmen. 8 19. !l 868. 178». Da sich dieselben Gesinnungen wie im letzten Jahre kund geben,zürcherische Gesandtschaft überhaupt gewahren muß, wie man gegen die Stadt Frauenfeld weilAttention als gegen ihren Stand an den Tag lege, so bemerkt sie, wenn die Gütcrfuhrcn über Wfcld gezogen werden sollten, würde Zürich zu Verhinderung des Eintrittes in sein Land an deneinen Schlagbaum errichten. 8 22. ß 369. 178Ä. Zürich zeigt an, es habe schon vor einiger Zeit ^Fuhrleuten bei einer Strafe von hundert Pfund Denierö anbefohlen, keine andere als die uralte, ^Tuttwcil führende Straße zu gebrauchen, und wenn dieser Befehl nicht hinreichend wäre, würde wirkt«) ^Schlagbaum an der Grenze angebracht werden, auch sei die Straße von Winterthur nach Jslikon niw ^Lastwagen eingerichtet. Die Gesandtschaft spricht daher die Hoffnung aus, man werde dem Landvogt ^tragen, die Straße über Tuttwcil unverzüglich in brauchbaren Stand zu stellen. Die übrigen ssinehmen dieses ack resvrenciiim. 8 19. !! 376. 4783. Der Landvogt berichtet, die fraglichean mehrern Orten so im Verfalle, daß sie ohne die größte Gefahr unmöglich zu Passiren sei,die Anstößer willig, zur Reparatur beizutragen, aber unvermögend diese ganze Arbeit aus eigenen ^Zu thun, auch hätten sie gehofft, die zunächst gelegenen Gemeinden in Mitleidenschaft gezogen z"