Januar bis März >798. »zgz
^agcn worden, sich morgens anfs neue zu Brune zu verfugen. Unerwartet ist es der Session, daß^ Stand Bern eine so wichtige und auf das gcsammtc Vaterland einflußreiche Verfugung, wie diejenige^wcr Vollmacht zum Angriff, ohne Vorbcrathung mit der Rcpräsentantschaft getroffen habe; weswegen^"mi'ithjg beschlossen wird, in einer dem großen Rath einzugebenden Note, ibm daö dicsfälligc Befremden^ bezeugen und sich für die Zukunft solch' einseitiges Handeln zu verbitten, Einunddrcißigste Sitzung,' Februar. Der große Rath von Freiburg äußert sich in seiner Rückantwort, daß beim Ausbruche des' /wges ^ Stadt Freiburg und die ihr übrig bleibenden wenigen Lande durch ihre kritische Stellungfeindlichen Angriff am meisten ausgesetzt sein dürften und daß sie bei ihren durch die erfolgte" Leißling ihrer Vogteicn so merklich geschwächten Kräften ohne eidgenössische Hülfe zum Widerstand zu^'"iichtig wäre, daher schleunige Absendung eines Bataillons eidgenössischer Truppen, Vorkehrungen zu^ffrii, Suceurs und abermalige lleberlassung von Abgeordneten verlangt werden müssen. Die Ncprä-a»tcn lassen nun auömitteln, ob und wie viel eidgenössische Zuzüger der Stadt Frciburg durch angcn->che Veranstaltungen gesendet werden könnten. Endlich wird erkennt, daß jeder Repräsentant odercgSrath unverzüglich und in den stärksten Ausdrücken an seine Eommittcnten das Ansuchen stellenbaß dieselben zur Unterstützung der bedrängten Eantonc Freiburg und Solothurn mehr Truppen^ ' cllcn und dieselben eiligst marschiren lassen möchten. Artillericobcrst Glutz, des kleinen Raths, von^^thurn, macht der Versammlung eine rührende Schilderung von der Lage seines Standes, von der"ichen Stimmung gcsammtcr dortiger Einwohner, aber auch von der unausweichlichen Notwendigkeit^uösstschcr Hülfe, und wird durch den Artillcrieobcrst Mutach von Bern im Namen des KricgSrathes'v Landes mit der größten Wärme unterstützt. Beide dringen auf ein im Namen der gcsammten^ ^ientantschast an den Stand Lucern zu erlassendes Schreiben, damit derselbe seine Truppen im^Uton Bern wieder in Aktivität setze, zu der sie bundesmäßig bestimmt waren, sowie auf eine neue»nd^^ Stand zu beschleunigtem vermehrten Zuzug für die Eantone Bern, Solothurn
h^^^'burg. Die Rcpräsentantschaft willfährt beiden Begehren und läßt zu gleicher Zeit die Maßregeln
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^ Abreden, die bis zur Ankunft der Verstärkung nöthig sind, um den Cantoncn Frciburg und Solothurn^ 'inigcn Trost und Hülfe zu geben und zu veranlasse», daß die sämmtlichcn Militairanstaltcn
^^äßjge Verbindung gesetzt werden. KK. Zweiunddrcißigste Sitzung, Nachmittags. Der lueerncrische
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ged/^"^"^ zu Händen der Session cingekommencs Schreiben seiner Obern mit, worin daraus
Hssav^^ wird, daß unter so bedenklichen Umständen dem geheimen Rath von Bern die Zuziehung derbon Rcpräsentantschaft zu all' seinen Sitzungen beliebt werde. Dieser Antrag LuecrnS wird jedochWin ^ ^stion mittelst einer Zuschrift abgelehnt, worin cS unter andern, heißt: Zuverlässig werden vonAngelegenheiten, die von unmittelbarem Einfluß ans das gcsammte Vaterland sind, von»ichi^ hellen aus ohne vorhergegangene Einholung des Ratheö der Rcpräsentantschaft keine Entschlüsse^itzu, werden; allein von dem geheimen Rathc verlangen, daß er die Repräsentanten zu allen^^whe, wäre um so weniger thunlich, als theils durch die Gegenwart ihres zahlreichen Personalssej ichon langsame Geschäftsgang dieser Behörde, die ohnehin beinahe Tag und Nacht versammelttreffe ^ wehr verlängert würde, theils sehr viele der Berathungsobjccte innere Angelegenheitenist ^inen andern Stand im mindesten interessircn können. Zudem stünden die Repräsentanten
Anax/ Uebcrzcugung, eine allzu starke Einwirkung auf die dermaligen wichtigen innern politischenegenhciw,, des Standes Bern würde eher von Nachthcil als von gutem Effect sein. Auch meine
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