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8 (1856) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1778 bis 1798
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Januar bis März 1798. 287

^'udlichm Uebcrfall zuerst ausgesetzt wären, daran die Bitte um Verwendung bei der Tagsatzung knüpfend,"p ohne Vcrschub VcrthcidigungSanstaltcn getroffen werden möchten, und zu diesem Ende eine Vcrab-^ung zwischen Militairpcrsonen veranstaltet werde. Diesem Ansuchen wird entsprochen. SechszchnteMng, z<> JanMr. Der Rcpräscntantschaft kömmt durch Expressen ein Schreiben der Tagsatzungäffend die von dem Stand Bern ergriffenenthätlichen Maßnahmen" gegen das Waatland zu, welches^ einer Zuschrift von Seiten der Repräsentanten durch eine Deputatschaft aus ihrer Mitte dem Schnit-ten von Mülincn mit dem Wunsch überreicht wird, beide Schreiben in dem geheimen Rath mündlichdas nachdrücklichste zu unterstützen. >. Siebzehnte Sitzung, 22. Januar. In Folge des projcctirten^üaircongresseö machen die Repräsentanten an Tscharncr und Gibclin, als die Abgeordneten von BernSolothurn, auftragsgemäß die Eröffnung, die Tagsatzung sei der Ansicht, daß dermalen nur in densoll ^ dedrohten Ständen Vorsichtsmaßregeln, wie solche bereits angebahnt seien, getroffen werden. welche im Nothfall als Grundlage für einen allgemeinen Verthcidigungsplan dienen könnten. Beidas spricht der frcibnrgischc Repräsentant das Verlangen aus, daß die Mannschaft aus den an

^>. ^atland grenzenden Thcilen seines Cantons nicht gegen die dortigen Einwohner gebraucht werdenl»nd ^ ^üstzchnte Sitzung, 23. Januar. Nach Verlesung einer Relation der Abgeordneten im Waat-. öffnet der nidwaldcnsche Repräsentant den Wunsch seiner Constitucnten, die Regierung von Bernals ^ ^ Angehörigen in Güte verstehen, um einen Angriff von Außen mit desto mehr Kraft

im" ^ können, t. Neunzehnte Sitzung, 25. Januar. Man gibt der Tagsatzung Kcnntniß von der^ust ^"^ige hcs bernerischen souvcraincn RatheS, daß nach heute cingckommcncn Berichten derlj^'dr an verschiedenen Orten längs des GenfcrsecS, namentlich zu Nhon, Lausanne und Vcvah wirk-^ ^Ztbrochen sei, daß aber noch keine entscheidenden Maßregeln deswegen ergriffen worden wären.^^^"Zigstc Sitzung, 27. Januar. ES wird der Tagsatzung von dem wichtigen Entschlüsse desKäthes Kenntniß gegeben, nach welchem derselbe vom 2. Februar an zehn Ausschüsse ans derBürgerschaft und ungefähr vierzig andere aus den sämmtlichcn deutschen Landen, wozu jeB ' ^^Ülonc einen und jede Municipalstadt ebenfalls einen AuSgcschosscncn liefern sollen, zu allenVst'i ^""ücn des souvcraincn RatheS zuziehen will, um diesen Ausschüssen Gelegenheit zu geben, allfälligcüchest ^ Begehren an den Tag legen zu können, v. Einnndzwanzigste Sitzung, 28. Januar. Der^r wie der KricgSrath machen die Repräsentanten aufmerksam, daß sowohl durch den Anmarsch

^)cn Truppen gegen Murten, als durch die Znsammcnziehung und Bewegung französischer Truppenbrsy . ^ü)iedcncn Grenzpunktcn die Gefahr für das gcsammtc Vaterland immer drohender werde, undHülst ^ ^ Grcnzständc und ihre Hauptstädte groß sei, daher sie dringend um wirkliche thätlichcEoy> ,^"ü)cn müssen, worauf die Repräsentanten sämmtlich versprechen, dieses Begehren bei ihren^aßre das angelegenste zu unterstützen. Inzwischen wird der Grundsatz aufgestellt, provocirende

^^dzw^^ sorgfältigste auszuweichen, wohl aber sich gegen jeden Angriff zu verthcidigcn. HV. Zwci-Sitzung, 31. Januar. Die Tagsatzung in Aarau setzt die Repräsentanten von der Becndi-Uih nichtigen Verrichtungen in Kcnntniß, welches Schreiben dem Schultheißen übcrsandt wird,

^'üigen Näth- und Bnrgcrvcrsammlung vorlegen zu können, x. Drciundzwanzigstesich ^ÜMittags. Auf die Nachricht, daß das Hauptquartier des französischen Generals Menarddst Avcnches befinde und noch mehr französische Truppen dahin im Anmärsche seien, werden

^ Mutanten zu der Sitzung des geheimen RatheS zugezogen und es wird cinmüthig gefunden,