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8 (1856) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1778 bis 1798
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December 1797 bis Januar 1798.

des Inhalts, die Repräsentanten mögen als Rathgcbcr in dem Stand Bern oder auch im Canton Solothuw(welche Ausdehnung dieser Stand gewünscht hat), wo solches immer erforderlich sein sollte, samincModer auöschußwcise auftreten, und den durch sie begleiteten Commissioncn mit eidgenössischem Rathe örrstehen. Glarns, Appenzell beide Rhoden und Stadt St. Gallen nehmen dies all reserenilnm. § ^I». Nachdem der am 9. Januar in Aarau eingetroffene Geschäftsträger Mcngaud schriftlich seine Anku»ßgemeldet hat und von der Canzlci bcwillkommt worden ist, stattet er bald hernach mit seinembei der zürcherischen Gesandtschast einen Besuch ab, bei welchem Anlaß er von den frcundnachbarlich^Gesinnungen der französischen Regierung und von ihrer Achtung für die Unabhängigkeit der Schweisnation spricht. Als nun eine Deputation aus den zweiten Gesandten von Zürich, Bern, Luecrn,Schwhz und Unterwaldcn die Eurialicn bei ihm crwicdert, erneuert Mcngaud die FrcundschaftsvcrW'rungcn. 8 8- I« Von der zürcherischen Gesandtschaft wird angezeigt, aus einem Schreiben der eidgenössisch^Repräsentanten in Lauis gehe hervor, daß es ans das Direktorium der cisalpinischcn Republik ei»^erwünschten Eindruck machen dürste, wenn die Repräsentanten an dasselbe acercditirt würden. Die bemerkGesandtschast bringt bei dieser Gelegenheit in Anregung, ob nicht, weil die Repräsentanten in Lauis ^Sitz der eisalpinischcn Regierung ziemlich entfernt seien, ein permanentes Organ der Eidgenossenschaft >Mailand aufgestellt werden sollte, wofür sich der um die cnnctbirgischen Vogtcien viclvcrdicntcadministrator von Halber eignen würde, und Glaruö eröffnet den instruktionsgemäßen Wunsch, daßmit Cisalpinicn unter dessen ehemaliger Verfassung bestandenen Traetatc je eher je lieber erneuert wc>^möchten. Diese drei Punctc werden nun zur Bcrathung an die zweiten Gesandten der xil enncrtGcbirg regierenden Stände" gewiesen und auf die Anträge dieser Commission faßt die Session fmiss ^Beschlüsse: Das Projcct der Anstellung eines diplomatischen Organs in Cisalpinicn sei um svmäßiger, als einerseits die dortige Regierung der Eidgenossenschaft in Accreditirung eineswirklich zuvorgekommen, und anderseits ein starker gegenseitiger Verkehr statt findet. Hinsichtlich des an ^Punktes oder eines diplomatischen Agenten werden in einem Schreiben an Testi, den Minister der/wärtigcn Angelegenheiten, die jetzigen wie die nachfolgenden Repräsentanten als ministerielle Per! ^acercditirt und den Erstem hievon schriftliche Anzeige gemacht. In einem andern Schreiben sprich .Session gegen den Administrator Hallcr das Ansuchen aus, er möchte iu der Eigenschaft einesscheu Agenten zum Vortheil der Schweiz weitere Dienste leisten, besonders auf den Fall, daß ^Rcpräsentantschaft mehr nach Lauis abgeordnet würde. Auch benachrichtigt mau den cisalpinischcnbei der Schweiz, Namens Adclasio, von allen dieSfälligcn Maßnahmen. WaS die Erneuerung desländischcn Capitulatcs oder die Errichtung besonderer Handelsverträge mit der eisalpinischcnbetrifft, halte man dafür, es sollte die Exportation der Früchte aus Eiöalpinicn, das wesentl'Bcdürfniß der cnnctbirgischen Angehörigen, als erster Gegenstand einer solchen Unterhandlung jss""!.,und die hierüber bei der cisalpinischcn Regierung waltende Stimmung erforscht werden. Linterhätten die Provisionalortc Zürich, Lucern und Uri über die Anbahnung der Ncgociation mit ewan ^zu Rathe zu gehen. Auf den Wunsch der Gesandtschaften von Uri, Schwhz und Nidwaldcn wir ^den Abschied genommen, daß die Frnchtncgociation und andere etwa zu schließende Tractate sich ^Landschaft Livincn wie auf die dritthalbörtischen Vogtcien ausdehnen möchten. 8 9. It. Durch Z"i ^vom 8. Januar frägt der Stand Basel an, ob nicht zu Erneuerung des Bundes mit Frankreich ^wegen der schweizerischen Angelegenheiten überhaupt eine Abordnung nach Paris das Mittel sein w