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8 (1856) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1778 bis 1798
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277
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Deccmber 1797 bis Januar 1798. Z77

Wg!,r^'kerland nebst uns wird Ihnen für diesen Beweis Ihres Wohlwollens den lebhaftesten Dank zollen und die bestenn>it d ^ k>cn blühenden Wohlstand Ihrer Republik und Ihrer Person werden insbesondere uns immer beleben. Wir verharren" so großen Verdiensten gebührenden vorzüglichen Hochachtung.

^ Tagscißuitst werden später die durch Pcstalutz und Tscharucr eingesandten Antworten des preußischen

^steii Bevollmächtigten Ministers Grafen von Görtz und des crzhcrzoglich österreichischen Hauögcsandtcn

tafen von Löhrbach vorgelegt. Erstcrcr sagt, er sei überzeugt, daß die erprobte Weisheit der Tagsatzung

^ter den gegenwärtigen, allerdings bedenklichen Umständen den großen Zweck der Erhaltung des hclvc-

lllhcii Staatsshstemö durch die glückliche Verbindung rühmlicher Standhastigkcit mit klugem Nachgeben

^ erreiche« wissen werde. Zugleich läßt die Tagsatzung folgende zwei Schreiben der Gesandtschaft zu

^llatt in den Abschied fallen, wovon das eine ftr) vom 9., das andere sd) vom 16. Januar datirt ist. 8 3.

^nade nehmen es uns zur Pflicht, sogleich nach unserer Ankunft in hier und Antritt unserer öffentlichen Laufbahn EuerZu neii' unser» Verrichtungen schuldige Anzeige zu geben. Um bei Erfüllung der erhaltenen hohen Aufträge keinen Anstandlchreib ' ließen wir gestern Abends durch unser Secretariat bei denjenigen hohen Stellen, an welche wir mit Empfehlungs-^ ^sieben waren, dieselben abgeben, und zugleich um die Zeit, wo wir heute unsere Besuche ablegen könnten, anfragen,könig,!^ kaiserlichen Gesandten Herrn Grasen von Metternich Exccllenz wurde uns die Zeit zwischen 12 und t Uhr, von des^»r >n «ss^^schen Gesandten Herrn Grafen von Görtz Excellenz gegen 2 Uhr bestimmt. Von der französischen Gesandtschafta», Bürger Treilhard zugegen, indem Bürger Bonnier ausgegangen war. Bürger Treilhard nahm das Empfehlungsschreiben^ Bestimmung der Stunde des Besuches aber entschuldigte er sich, übrigens unter höflichen Ausdrücken, mit derBes - veit seines College», ohne den er nichts thun könne. Auch ist bis jetzt von dieser Stelle keine Antwort eingekommcn.^gaben"" Reifen von Lehrbach erzherzoglich österreichischen Hausgesandten Excellenz war nicht zu Hause anzutreffen. Heuteinst bestimmte Zeit zu dem Herrn Grafen von Metternich hin, der im Schloß logirt. Wir wurden

Graf >, ^iflichcr Höflichkeit empfangen, und in einer Audienz, die über eine halbe Stunde dauerte, versicherte uns der Herru»d ere^ A^uigtheit seines Höchsten Principalcn, sowie auch seiner besondcrn Theilnahmc an dem Wohl der L. Eidgenossenschaft,oder die'ou^^ ^ vieler Wärme nach den gegenwärtigen Verhältnissen unsers Vaterlandes, und besonders über den GrundGerüst ^»ndlosigkeit mehrerer, vornämlich durch Zeitungsblättcr in den neuesten Tagen über die Schweiz verbreiteten wichtigenValien' ^lir beantworteten die Fragen nach ihrer wesentlichen Beschaffenheit und insbesondere nach der von Euer GnadenAuch »Instruction, Zufolge deren Inhalt wir den Herrn Grafen mit dem Zweck unserer Sendung bekannt zu machen suchten.f»l>e. z? ""6 der Herr Graf, daß er das ihm gestern zugestellte Empfehlungsschreiben sogleich seinem Höchsten Hof mitgetheilt>m m«s, ön begaben wir uns zu dem Herrn Grafen von Görtz, der uns auf die nämliche Weise empfing, und wo überhaupt^sichere größtcnthcils die nämlichen Materien und meistens aus dem gleichen Gesichtspunkt behandelt wurden, nurJuteress" k>er H^r Graf noch aus besonderm Auftrag Seiner Königlichen Majestät Höchstdcroselbcn Theilnahmc an demderbes',j "ud ^r Wohlfahrt der Schweiz und fügten dieser Versicherung noch einige für den Charakter der helvetischen NationEtiquet»!. Bcusierungcn bei. Ucberhaupt war Empfang und Unterhandlung an beide» Orten nicht nur von aller steifenUel!^ d/>"^ Zurückhaltung frei, sondern zutraulich und unbefangen. So weit gehen unsere bisherigen öffentlichen Verrichtungen,^ußcru/ . öffentlichen Negociationcn können wir Euer Gnaden cinsweilen nichts anders melden, als daß selbst nach deninitiierten her hohen Stellen, die wir sprachen, die Zeit der Rückkehr des Generals Bonapartc noch nicht gewiß ist undgesteh z» ^>e besondcrn reichsständischcn Conferenzen weggercchnet keinerlei öffentliche Verhandlungen angebahnt sind. Seit'^ußvonv Bürger Bacher hier angekommen, der aber, weil der Reichsfricde noch nicht geschlossen ist, noch keinen

k' 8. ' kaiserlichen Herrn Gesandten auf Rcgenspurg, den Ort seiner Bestimmung, erhalten hat. Wir haben die Ehre u. f. f.daß stx ^ ? uls der Brief gcendiget war, kommt von der französischen Gesandtschaft auf die gestrige Anfrage die Antwort,^ unjern Besuch auf morgen Abends um 7 Uhr erwarten wolle.

vs-r "ssllrm letzten Schreiben haben wir die Ehre Euer Gnaden von dem Erfolg unserer ersten Besuche bei den hiesigen^ llhr b.j? schallen schuldige Nachricht zu ertheilen. Seither haben wir dieselben fortgesetzt und Mittwoch Abends umNacki-u ^ llanzösischcn bevollmächtigten Minister» den Besuch abgelegt, von dessen Annahme wir Euer Gnaden noch in,^llgenosscne!< unsers ersten Berichtschrcibcns erwähnten. Wir gaben auch an dieser Stelle die feste Absicht einer hochlöblichcnksiiinnu ,, ll ^ zu bleiben was sie ist, und mit allen benachbarten Staaten in beständig gutem Vernehmen zu sieben,^ kracht-,, ^kennen, verhielten aber zu gleicher Zeit auch nicht, daß der fernere Zweck unserer Sendung dahin gehe,"dpen w' 8^ ^ ^ fürstbischöflich basclschcn mit der Schweiz in Verbindung stehenden Lande gelegten französischen>vjr möchten zurückgezogen und zu Ausgleichung der gegenseitigen Ansprüche Unterhandlungen angebahnt werden,llinem i, ^-lls die erforderlichen Belege an die Hand zu geben im Fall wären. Bürger Treilhard versicherte uns daraufp^chcruim- lliner College» Namen, wie ihnen sowohl das Schreiben der hohen Tagleistung, als auch die freundschaftlichenMk>lu»q-,, Seite des helvetischen Staatskörpers sehr schätzbar und angenehm seien; was aber die angetragenen Unter-

j^kchsftjxp.^ . so sei ihre hiesige Mission durch den Frieden zu Campo Formio einzig auf die Angelegenheiten des, Mästjm,,?,. .schränkt. Wir machten dagegen die Vorstellung, daß eben daher auch dieser Gegenstand wegen der Verhältnissee ^ Ehielt Gegenden mit vormaligen Rcichslanden mit in die Geschäfte der französischen Bevollmächtigung einschlage,

?^Z°sisebett w ^ Zvr Antwort, daß sowie ohne Zweifel von unserer Sendung auch dem vollziehenden Directorium derdaher publik werde Kenntniß crtheilt worden sein, sie, die bevollmächtigten Bürger Minister, sobald ihnen ein Auftrag^ kiehrg",,, , über die Sache einzutreten bereit sein werden. Der crzherzoglich österreichische Hausgesandtc Herr Graf^ versicherte uns zu hohen Händen aller Theilnahmc an dem eidgenössischen Slaatsintcrefse und erwähnte überhaupt