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8 (1856) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1778 bis 1798
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Juni bis August 1797. 257

^ Concessiou nur für jetzt erthcilt sei. «»«. Vkeununddrcißigste Sitzung, Nackmittags. Es erfolgt die^ von dem Vorbehalt des lchcnShcrrlichcn Eonscnscs keinen Gebrauch gemacht

' Zugleich vernimmt man, es sei derselbe von österreichischer Seite gewarnt worden, nicht über seine^ugnisse hinaus zu gehen, auch seien ihm kaiscrlichcrscits Wachen, Truppen, Spcrranstaltcu u. s. f.^Aeboteu worden, waö er aber alles abgelehnt habe. Daö Eapitcl läßt die Repräsentanten bitten, ihrech gegenwärtigen schwierigen Lage nicht von ihm abzuziehen, worauf diese erkläre«, daß sie" nun an in keinen Verhandlungen procedircn werden, bis die gänzliche Ratification von Seite desMbts erfolge, und daß sie, wenn diese nicht mit Beförderung eintreffe, entschlossen seien, abzureisen.

Vierzigste Sitzung, 4. August. Man berichtet hierüber an die Schirmortc. qi». Einundvicrzigste>tzung, z August. Von dem Eapitcl wird schriftlich eröffnet, daß es die am 27. v. M. von denputirte« mit den Repräsentanten verfaßte Landrathsordnung genehmige und bei derselben stets zu ver-willens sei. Am Abend trifft auch das Ratifieationöschreibcn des Fürstabts aus Neuravensburg^ ' ck welchem zwar bemerkt ist, es werde der Einficht der Repräsentantschaft nicht entgangen sein, daßBürstadt, wirklich Ursache habe, aus der neuen Einrichtung des Landrathes zu besorgen, es möchteni„ Fchgx her Zeit seine landesherrlichen und hoheitlichen Rechte, Judikatur, Jurisdiction undSchaden leiden, welche er von Sr. Römisch Kaiserlichen Majestät zu Lehen trage, und in deren» Gerung oder Beeinträchtigung einzuwilligen er dcSnahcn ohne lehenöhcrrlichen Conscns weder Fug^ ^cht Zwciundvicrzigste Sitzung, 6 August. In einer reiflich discutirten Antwort an

^ .^stabt wird der Wunsch ausgesprochen, alles Geschehene möge die Ruhe und das Glück des hoch-^ 'chcn Stiftes wie des Landes von neuem befestigen und zu Wiederherstellung der so nöthigen Harmoniews ^^"Uestcn Früchte bringen. Drciundvierzigste Sitzung, 7. August. Berathung über die aus-H senden Instrumente, tß. Vicrundvicrzigstc Sitzung, 9. August. Weitere Berathung mit derStj/^ ^ Füufundvicrzigstc Sitzung, 10. August. Man confcrirt mit zwei Abgeordneten deöde,» ^ Todschlagsproccß, indem die Hintcrlasscncn sich mit der ihnen zur Schadloshaltung von

zugesprochenen Summe von 266 Gulden, worauf die Bußen sich bclicfen, nicht begnügenH ^ den ferner« Regreß auf die Jmplicirtcn verlangen, w. Scchsundvicrzigstc Sitzung, 11. August.Die g ^^^^ung der Repräsentanten an ihre Eommittentcn. HVHV. Siebcnundvicrzigstc Sitzung, 12. August,erla ,^^^^ncn wünschen, 1) es möchte dem neu zu erwählenden Landrathsweibel Farbe und Schild^hal ' ^ fragliche neue Landrathösiegcl, wofür ein Schild, die Wappen der fünf Acmtcr

Und ^^''stkfch^agen wird, noch in Anwesenheit der Repräsentanten ein Beschluß gefaßt werden,4) _ ^hren 3) Untersuchung einer großen Anzahl von Privatbcschwerdcn durch die Session, endlich^ ^ug eines Mandates, kraft welchem es bei demjenigen sein Verbleiben haben soll, was an den^x ^'"^n beschlossen worden, daß alle Dawidcrhandelndcn zur Strafe gezogen werden können,seien .^^dicrzigste Sitzung, Nachmittags. Wegen Punkt 1 und 2 wird bemerkt, die Repräsentantenuiit d'"^ Zull hierauf einzutreten und es werden die Bittsteller deshalb an den Stiftödecau gewiesen,^rlan ^ sie möchten sich hüten, andere als dem Landesherr« gefällige Farben und Zeichen zu

Punst^ ^treffend Punkt 3 wird den Petenten die Unzulässigkeit der Sache vorgestellt, und was^kPräs ^Uungt, bemerkt, die Erlassung einer solchen Publication liege bereits in den Absichten der^ntcn^^^' ^ Neunundvicrzigste Sitzung, Ick. August. Der Fürstabt wird durch die Reprasen-6ufs neue zur Rückkehr eingeladen, indem mau ihm eröffnen läßt, wenn dieselbe jemals nöthig

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