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8 (1856) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1778 bis 1798
Entstehung
Seite
210
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Till Juli bis August 1794,

als katholischer uuintercssirtcu Stände abgehen könne. Die Deputatschaft hinterbringt den Bericht, ^beiden angcfragtcn Gesandtschaften halten bei den gegenwärtigen höchst bedenklichen Zeitumständen u><vfür thunlich, dieses Geschäftes halben etwas zumoviren", und noch weniger deswegen ein Schrc'^an Zürich und Bern gelangen zu lassen. Die diesfällige Entschlossenheit der genannten zwei Stände ^bekannt, und wenn man mit Lebhaftigkeit die Sache betreiben würde, dürfte unter den Gliedern ^Eidgenossenschaft Uneinigkeit entstehen, was den auswärtigen Mächten gegenüber die bedenklichstenhaben mühte. Jedenfalls hätten sie, wenn die interessirten katholischen Stände auf ihrem Begehren bcha^sollten, diesen Antrag vorerst ihren Obern zu hinterbringen. Die Confcrcnz macht hierauf den allseitsHoheiten zwei Vorschläge: Entweder ob nicht durch die interessirten Orte die unintcressirtcn zu crsuß>wären, durchträffc" Vorstellungen an Zürich und Bern den erwünschten Fortgang in diesem Gcschzu befördern, oder ob es nicht sämmtlichcn Hoheiten gefälliger wäre, bei den dcrmaligcn Zeiten dieauf die künftige Tagsatzung zu verschieben. Im erstem Falle werden die Stände ersucht, ihre Einwilligtspätestens bis Neujahr dem Stand Luccrn kund zu thun. H 2. «. Weil der Bericht fällt, daß ^zweite Thcil von Peter Philipp Wolfs Geschichte der römisch-katholischen Kirche unter Piuö vi.nicht offen, wohl aber unter dem Titel Leipzig zum Vorschein komme", erachtet man für erfordert 'dem Stand Zürich abermalige Vorstellungen zu machen. H 4. «I. Die Gesandten von Unterwa^stellen vor, daß die Erben des Hauptmann Franz Schmid seit 1707 eine Forderung von 23884 Pwan den spanischen Hof zu machen haben, und diese Forderung, ungeachtet dem spanischen Gcsaudauthentische Rechnungen vorgelegt, auch schon bei seinen Vorgängern Vorstellungen eingegeben wKseien, nicht anerkannt werden wolle; daß auch ein im letzten Februar an den König erlassenes Rcvss^gesuch bisanhin keiner Antwort gewürdigt worden, und endlich, worüber man am meisten sich verwu»müsse, der rcsidircnde Minister crwicdcrt habe, er könne dem Hof keine neuen Bittschrciben mehr ciust"^Untcrwaldcn hoffe daher, die mitvcrbündcten katholischen Stände werden dahin wirken, daß dieser DUausstand laut dem 17(15 mit Spanien geschlossenen Bündniß ausgetragen werde, um so mehr, als jssljetzt besagte Krone neue Truppen anwerbe und es wichtig sei, Eigcnthümer von Compagnicn vor ähnl^Nachthcilcn zu schützen. Die Stände seien daher ersucht, bis Ende September an den Vorort Lucdie Einwilligung zu einem in gemeinsamem Namen abzusendenden Vorstellungssä,reiben an den "von Spanien gelangen zu lassen, k 5.

» Man sehe auch im Abschnitte Herrschaftsangclegenhciten:

Deutsche gemeine Vogtcicn überhaupt.

Art. 47. Kirchensachen.

Landgrafschaft Thurgau.

Art. 4L6. Stifte und Klöster. Art. 458. Locaics. Art. 4!I4. Locales.

Rhein thal.

Art. !tZ7. Locales.

Konferenzen der evangelischen Gesandtschaften

während der gemeincidgenössischen Tagsaßung im Juli und August 17!14.

lStaatsarchiv Zürich.I ^

Der Bcttag wird auf Donnerstag den 11. September festgesetzt. 8 1. ß». Den cvangci'l