Juli bis August 1794. 211
^ubcnsgenossen werden die gleichen Beisteuern wie im Jahre 1793 zuerkannt, ausgenommen den'Ueuiden zu Speyer und Wormö wie denjenigen in Großpolcn und polnisch Preußen, welch' crstcrc^Snial 157 letztere 89 Gl. bekommen. (Anlangend die großpolnischcn und polnisch preußischenüubcnsgcuosscn erklärt der Gesandte von St. Gallen instruktionsgemäß, daß die Stadt an dieser Steuer^ Mehr sich bctheiligen könne. Auf Basels Bericht, daß der reforinirte Gottesdienst zu Straßburgfiünzlich stille stehe, finden sämmtlichc Gesandtschaften, die auf vorjähriger Tagsatzung wieder für^ ^lahre bewilligte Steuer solle unter solchen Umständen für cinswcilcn suspcndirt bleiben.) 8K 2 bis 16.
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mühlhausensche Gesandte, Bürgermeister Johann Heinrich Dollfuß, trägt vor, als die Ncgotiationsuspendirt werden müssen, seien alle hierauf bezüglichen Schriften von dem Präsidenten des OnmitSmüblhausenschcn Deputirtcn versiegelt und in das Archiv dieses c„mitv gelegthaß darüber am 13. August 1792 einen förmlichen Act aufgesetzt, mit dem Vorbehalt,
H Tiegel nur in Gegenwart der Deputirtcn wieder erbrochen werden sollen. Dem oberrheinischen^ ^ jedoch Anfang Novembers 1792 eingefallen, das kleine Gebiet von Mühlhausen auf
Weise mit Zollbeamten und Zollstöckcn zu umgcbcu, daß die Stadt dadurch im höchsten Grade"Mgt
hst Vollendung des projectirtcu Commercicntraetats bewirken sollten, hätten ungeachtet der Em-
wurde. Nach Paris gesandte Deputirte, die gegen diese Einschließung Vorstellungen machen
Ambassadoren an den Minister des Auswärtigen, welche Mühlhausen der Verwendunga»f ^ Zürich und Bern zu verdanken hatte, wegen der bedenklichen Zeitumstände keine Conventioni,,,«a.^^re Jahre abschließen können, sondern sich auf ein weniger einengendes Provisorium beschränkenkm ^orminal (26. März 1794) haben die Deputirtcn von dem Omnilv lle Salut l'udlio
hl>s ^hkllten, das zwar die Sperrung des mühlhauseuschcn Territoriums nicht aufhebe, aber vorläufig(l( °^vicrcium um ein merkliches erleichtere. Diesem Arrdt sei noch ein zweites vom 23. Prairialhe» h gefolgt, welches nicht nur das erste bestätige, sondern auch vorthcilhaft erläutere.— Was. '^1 zwischen vcrciiligtcil Mächten und der französischeil Republik anbelange, wäre ungeachtetHebst ?^'ü)cn Menge von Truppen im Elsaß, Gott Lob, in und um Mühlhausen bis dahin alles ungekränkt^^scr Mittheilung fügt der Gesandte das angelegene Gesuch bei, daß die evangelische Eid-chH.^ü)ast ihr .zrtrcues Aufsehen fortsetzen und nöthigcnfallS Hülfe und Rath nach den vormaligenHeists ^geil erthcilen möchte. Die Gesandten versprechen dieses unter den besten Wünscheil für die^ Wohlfahrt MühlhanscnS und lassen die Relation des Gesandten in den Abschied fallen. 8 17-. Zürich, Schwhz und GlaruS.
^^stest muß abermals wegen der Admodiation mit den Gemeinden SchänniS und Benkcn ernste
^^'^on an Schwpz und Glaruö machen. Anläßlich der an die Gemeinde Tuggcn für abgetreteneszeigt ^Stand Zürich bereits ausbezahlten Entschädigung von 35 LouiSdor mit dreijährigem Zins^6gab ^be vor kllrzcm erklärt, sciilc Rata an diese für das gemeinsame Schiffamt gemachte
haß ^ klitattcn zu wollen. Ungeachtet der Vorstellungen der beiden andern Gesandtschaften an Schwyz,^vßert soinciil Dritthcil an dem Nutzen der gemeinsamen Schifffahrt noch einige Zölle beziehe,
kiitrjchte ^ ^sandte voil Schwhz, sein Stand werde an diese Entschädigung um so weniger etwashca ^ ar bereits der Gemeinde Tuggen cincil kleiiwil Nachlaß gewährt habe. Wegen des für^srus vorgeschossenen Beitrages an die letzten sich auf 739 Gulden belaufenden Kosten desvollendeten Linthwcrkes erklärt der Gesandte, seine Obern hätten sich bestimmt vorbehalten,