LUE Juli bis August li9T
königlichen Brüder" gedient hatten, werden von den Nachgesandten der Stände Zürich, Bern, Luce^tlri, Schwhz und GlaruS geprüft. Nach angehörter Berichterstattung dieser Kommission wird indes,mehrere Gesandtschaften gar nicht, andere unzulänglich instruirt waren, Alles ->,l oofereixlnm gcnsw^Schließlich fugt die frciburgische Gesandtschaft bei, der letztjährige Abschied enthalte eine Irrung,ihre Obern zu dem ihm bcigcrücktcn Versprechen für die Entschädigung der abgedankten Schwcizcrtttff^mitzuwirken niemals Hand geboten hätten, § 5. 4'. Unter abermaliger Verdanknng des nnausgcst^Aufenthaltes eidgenössischer SuecurStrnppcn wie der fortdauernden Rcpräscntantschaft und der vorjährigeidgenössischen Zusicherungen erstatten die Gesandten des Standes Basel umständlichen Bericht überdortigen Verhältnisse und die Beschaffenheit der Sicherhcitsanstalten. Laut einer eingelegten Tabelle be!^das eidgenössische TrnppcneorpS gegenwärtig aus 969 Mann. Für den Unterhalt dieser Mannst ^vorzüglich aber für Verpflegung der Kranken, die sich in einem besondern, ans zwei Abthcifiu^bestehenden Krankcnhausc befinden, wird auf das beste gesorgt. Ucberhaupt ist, der erwähnten Rclazufolge, die Lage des Standes Basel etwas beruhigender als vor einiger Zeit, weil sich dermalenKriegövolk beider feindlichen Parteien in der Nähe befindet. Dennoch ersucht die basclscheschaft, die SuccurStruppen nicht zurückzuziehen, und ein Gleiches wird von der sotothurnischenSämmtlichc Gesandtschaften verheißen dies Namens ihrer Hoheiten, doch behält sich diejenige der ^St. Gallen den Entschluß ihrer Prineipalen vor, wenn die Mannschaft im nächsten Winter noch ZU ^nöthig sein sollte. Was die Repräsentantschaft anbetrifft stehen laut den Jnstruetioncn die meistenin der Hoffnung, cS werde die verabredete Kchrordnung nicht zum dritten Male angefangenmünen. Doch hat auf diesen Fall die Gesandtschaft von Uri dem Abschied den Wunsch bcirückcn zu ^ ^daß auch die Republik Wallis daran bctheiligt werden möchte. H 6. K. Die Wcggeldangefig^verbleibt ans schon bekannten Gründen im Abschiede. 7. I». Rücksichtlich des Memorials dermilitairischcn Gesellschaft, Gleichförmigkeit des CalibcrS und der Munition betreffend, ist nochgeschehen, auch von dem Vereine selbst kein neues Ansuchen eingelangt, worauf in der Scstu'"^Abrede getroffen wird, es solle spätestens bis künftige Ostern von sämmtlichen Kricgsräthcn ein »>ot^ ^Befinden über diesen wichtigen Gegenstand an den Vorort eingesandt werden, welcher alsdann die crotl ^Gedanken auf künftiger Tagsatznng vorzulegen habe. Die Gesandten von Freiburg und Solothu^ ^der fürstäbtische sprechen auch diesmal den Wunsch ans, es möchte eine gleichförmige Besoldungwerden. A 8. i. Die Gefälle der Stände Basel und Solothnrn im Elsaß anbelangend wird aufi ^gut befunden, günstigere Zeiten zu einer Verwendung für die beeinträchtigten Stände abzuwarten-It. Weil der König beider Sicilicn hinsichtlich der Entschädigung der in dortigen DienstenSchweizcrtrnppcn noch keine Antwort erthcilt hat, wünschen die Stände katholisch Glarus, Uri, ^und Unterwalden Abfindung einer Rccharge. Die Ehrengcsandten der vier Stände werden uu>Abfassung einer solchen betraut, welche genehmigt und deren Ausfertigung der Canzlei des Vororts ^tragen wird. Wie im letzten Jahre hat der Stand Glarus dem König das Schreiben zu Übermacht ^I. Der Gesandte der Stadt St. Gatten zeigt an, daß die schweizerischen Kaufleute in Spanien the> ^befriedigt worden seien, oder wenigstens die Hoffnung hegen, es noch gänzlich zu werden,
Artikel ans dem Abschiede fällt. 8 ll. »> Die Tagsatzung findet einmüthig, die an den VorortZuschrift des Geschäftsträgers von Tassara betreffend den Viehhandcl sei von Zürich zwcckmäßihwortet worden, übrigens könne man es bei den von jämmtlicben Ständen erlassenen Verboten sdrr