September 1792. 187
^^chtlich, zu billigen geruhen. Erstlich sind unsere eigenen Aussichten in die Nähe und Ferne soenklich und unsere ganze Lage in den dermaligcn Zeitumständen ist so beschaffen, daß wir auf unsere^gene Sicherstellung sorgfältig bedacht sein müssen und daher der Zusammensetzung aller unserer Kräfte"Ursen. Zweitens könnte die Lage unserer annoch in Frankreich befindlichen Regimenter bei von unsererminder behutsamen Maßregeln immer gefährlicher werden." 8 4. v. Abermals bezeugt die Gesandt-Und Basel ihren Dank für den geleisteten Zuzug und die Anwesenheit eidgenössischer Repräsentanten"lacht auf die immer mißlichere Lage ihrer Vaterstadt aufmerksam. Auf der einen Seite sei das'Mische Lager bis an die baölcrischen Marksteine ausgcsteckt und bei Burgfelden Batterien angelegtM auf der andern vermehren sich die österreichischen Truppen in der Nachbarschaft von Lörrach bishalb Rheinfclden. Ferner steigere sich die Verlegenheit des Cantons durch beständige Anfragen und^ ^ubetc Vorwürfe seitens der angrenzenden französischen Civil- und Militärbehörden mit Bezug auf^.^Mössische Neutralitätserklärung, z. B. von den Generalen d'Harambure, Martignae, Richelieus^'^'llon und Delcssert. Alle diese, zum Thcil durch strafbare Aufwiegelung vcranlaßtcn Zuschriftendlm Stand Basel nach gepflogener Bcrathung mit den Repräsentanten auf das bündigste^"Mtet worden; ferner habe man die durch die allgemeine Erbitterung unter den eidgenössischeniUgern uhn die Auftritte vom tt). August höchst uothwcndig gewordene Verabredung mit der fran-sen Generalität getroffen, daß weder Offneren noch Soldaten Pässe ins Baslergebict ertheilt werdenh . Büdlich bemerkt die Gesandtschaft, daß auf den Fall eines wirklichen Angriffes oder einer Tcrritorial-lvird ^ ^ Zahl der gegenwärtigen eidgenössischen Snccurstruppcn unzulänglich sei. Auf dieses hinJnl Session zugesagt, ihren Obern die verlangte Bcrcithaltung größerer Hülfe nach
svl t^ Bünde und Verträge mit Nachdruck zu belieben. 8 5. t. Bei diesem Anlaß berichtet dieg.., "lsche Gesandtschaft, ein Thcil der Herrschaft Thierstcin und das ganze zu der Herrschaft Dorncgg^timcnthal seien durch die Besetzung des fürstbischöflich basclschen Gebietes mit französischen^hr ^ dem Canton Solothnrn gänzlich abgeschnitten und ihrer eigenen Verteidigung überlassen,^vn ^ ^abe zur Sicherheit der eidgenössischen wie der eigenen Lande in Folge jener BesitznahmeUn/ ^ als vier Monaten mit außerordentlichen: Aufwand eine Grcnzbesctzung vornehmen müssen,zu Tag werde die Lage dieser Gegenden bedenklicher, auch stehe man für daö benachbarteAusk " ^ Neuenbürg nicht ohne Grund in Sorgen. Solothnrn bitte daher um schleunige Hülfe unddas worauf die Konferenz die von der letzten Tagsatznng gegebene Anweisung bestätigt, daß
scj ^uröcorps in Basel zu möglichster Bcschützung der eidgenössischen Grenzen überhaupt bestimmt^m Beifügen, falls ein Angriff gegen Solothurn, auf welchem Punkte seiner Grenzen es seinTruvv würde, und der Stand Basel nicht selbst angegriffen wäre, haben die dort stehenden
erstem unverzüglich bcizuspringen. Die Gesandtschaft von Solothurn beruhigt sich hicmitihgl ' . ^ ^ K. Bern eröffnet instructionögcmäß, daß der wichtige Paß Pierre Pertuis im Münstcr-^ktzt ^^""gan der Stadt Biel schon vor einiger Zeit mit zwei- bis dreihundert Mann Bcrncrtruppenff' Stadt Biel am 27. August eine einseitige Convention mit den Commissarien
Nationalversammlung geschlossen und in Folge dessen die Zurückziehung der bernerischonfügt verlangt worden sei, welches den Stand Bern schwer verletzt habe. Aus diesen Gründen,
Paß ^ ^sandtschaft hinzu, habe ihr Stand sich aller weitem Vorsorge für den genannten wichtigenglaube aber, die gcsaminte Eidgenossenschaft könne nun Biel für dessen sorgfältige Bcschützung
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