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Wünsche und Hoffnungen eines Rheinländers
Entstehung
Seite
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allein kluge , sondern auch redliche Männerwählen müsse. Solche die dem Manne im Lan-de Utz gleichen , von dem in der Bibel steht:dafs er schlecht und gerecht gewesen , gottes-fürchtig, und das Böse vermieden.

i3.

Dann ist der Wunsch unseres Volks, dafs dieRegierung keine aus fernen Provinzen schicke,und diese in den Landen am Rheine, zu Amt-leuten und Landpflegern stelle. Es ist seinWunsch, dafs die Regierung Eingebohrne desStammes wähle, und solche die im Lande an-gesessen und begütert sind.

In der Franzosen Zeit, war das immer dieKlage, dafs die Prefekten aus fernen Pro-vinzen gesandt wurden , dafs sie im Lande we-der einheimisch noch begütert seyn durften,damit sie ein um so sicherers, ein um so blin-deres Werkzeug, in der Hand des Mannes wä-ren , der die Völker so gedrückt. Sie liebtendas Land nicht, sie suchten nicht sein Bestes,sie suchten nur das ihre.

Das Volk hatte den Argwohn gegen sie, dafssie nicht allein die Befehle blind ausführten,die sie erhielten, sondern dafs sie auch mehrthaten als ihnen aufgegeben , besonders in denConscriptionen, um sich bey der Regierungbeliebt zu machen.