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Wünsche und Hoffnungen eines Rheinländers
Entstehung
Seite
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( '8)punkt der physischen und moralischen Kraftder Nation befinde.

Eine Stellvertretung hat nur dann Werth,wann sie stark ist. Sie ist nur dann stark,wann sie wirklich die Nation darstellt.

Am Rhein liegt die physische und morali-sche Kraft des Volks, im Mittelstande; in demStande, dem Gott weder Jleichthum noch Ar-muth gegeben , und der durch beyde nichtverdorben ist. Auch ist er, wenn das Volk ge-zahlt wird, der Zahlreichste.

Eine wahre Stellvertretung wird das Volkbekommen, wenn in jeder Gemeine die Haus-väter unter sich den Zwanzigsten zum Wahl-manne wählen. Wenn ein jeder wählbar ist,der mehr als 10 Thaler Steuern bezahlt.

In Frankreich sind nur die wählbar, die1000 Franken Steuern bezahlen; also nurdie Reichen also in vielen Gemeinen undin vielen Kantonen kein Mensch.

Jeder Hausvater sollte das Hecht haben,seine Stimme zu geben. Der, der einem Hau-se vorsteht, sollte auch Antheil an der Regie-rung haben; sey dieser Antheil auch noch soentfernt, auch noch so geringe.

Ist jeder wählbar, der über zehen ThalerSteuern bezahlt, so ist kein (leisiger, kein or-dentlicher Bürger ausgeschlossen; weil Fleifsund Ordnung immer zu einem solchen Ver-