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Wünsche und Hoffnungen eines Rheinländers
Entstehung
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( '9)mögen führen, dafs eine Besteuerung von 10Thalern veranlafst.

Wenn jeder Wahlmann jährlich einen Tha-ler in die Gasse der Stände bezahlt, so machtdieses auf eine Million Bevölkerung, ungefähr10,000 Thaler. Da die Wahlmänner, ungefähr 1vom Hundert der Bevölkerung ausmachen. Ausdieser Gasse können die Stände alle ihre Aus-gaben bestreiten, und so in allen ihren Glie-dern unabhängig von der Regierung bleiben.

Versammeln sich die Wahlmänner aller Ge-meinen eines Kantons im Hauptorte desselben,und wählen unter sich wieder den Zwanzigsten \so würde dieses ungefähr 10 Wahlherren fürden Kanton geben.

Diese bildeten etwas ähnliches von dem,was in der Schweiz der grofse Rath des Kan-tons ist. Diese Wahlherren wählten dann mitden Wahlherren der übrigen Kantone, dieDeputierten des Kreises, für den Landtag.

Das Volk wird vielleicht anfangs die Wich-tigkeit dieser Wahlen nicht allgemein einsehen.Allein so wie es sich durch diese Wahlen im-mer mehr gewöhnt an den öffentlichen Ange-legenheiten Theil zu nehmen , so wie sich seinöffentliches Leben verbessert, so werden auchdie Wahlen sich von Jahr zu Jahr verbessern.

Wesentlich scheint es zu seyn, dafs jedergermanische Stamm seine Eigenheilen behalte.