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Die warmen Quellen in Aachen : gedruckt als Handschrift
Entstehung
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Ö

Dci Untersuchung des Aachener Trinhbrunnens fand ich,clafs er nur 39° warm war, oft aber ist er 41° und 42°warm. Er soll aber 4 l»s 5° verlieren, weil er durch einesehr lange Rühre aus dem Kaisersbade liomrat.

Ich halte ein Meines Bade-Thermometer bei mir, wel-ches 3 ßoll lang wa.. Die Grade sind SDtheilige nach 11.Verwandelt man sie in lOOlhcilige Grade, so sind 45° <lieder Burtschoi-'er Kochbrunucn hat gleich 50 ° lUUlheilig.

51° die .eine Trinhbrunnen hat, gleich 64 °- Und

39°, so der Aachener Trinhbrunnen hat, gleich 49° lüütheiüg.

5.

Wie erklärt man nun die warmen Quellen?

Herr von Hoc vcl, der im Jahre ig03 «her die Aache-ner Quellen geschrieben hat, nimmt an, da('s es ein Lagervon Braunkohlen wäre, das sich entzündet hätte. Aber ersagt nicht, wie tief.

Andere hingegen sind der Meinung, dafs es ein Lagervon Steinkohlen wäre, das sich entzündet halle, und wirk-lich linden sich auch die Steinkohlen im Lände hon, 2Stunden von hier, und in Eschweiler, 3 Stunden vonhier.

Meine Meinung ist folgende:

Die Quellen, die auf unserer Erde entstehen, sind Re-gengüsse und sie haben diejenige Temperatur, die die min-iere Wärme der Luft hat, doch sind sie zu Zeiten clwasheifser, wie /.. B. beim Gewitter. Daher sind sie am Aecpia-tor 20° warm, und unter dem (j(j ° ucr Breite sind sienur 6° warm. Alle Quellen laufen in die Bäche, dieBäche werden zu Ströme und diese sehen endlich in's Meer.