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Die warmen Quellen in Aachen : gedruckt als Handschrift
Entstehung
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4.

Die Quellen von Aachen und Burtstlicid.

Die Quellen von Aachen sind ganz mit Badhäiiseru über-baut, hingegen die Quellen in Burtscheid, die ungefähr eineviertel Stunde von da sind, sind auch zum Thcil zwar mitl.adhäusern überbaut, aber es gibt noch zwei warme Quel-len in ihrem natürlichen Zustande da.

Die eine ist der Burtschcidcr Kochbrnnnen, der 45 °hat, und noch so ist, wie er zu den Zeiten Karls desGrofscn war, d. h. seit 1000 Jahren. Er quillt unter derErde hervor, und macht Blasen so wie die gewöhlichen hal-ten Quellen. Wenn eine viertel Stunde lang Eier hinein-gelegt werden, so werden sie auswärts ein wenig hart.Dieses ist der gewöhnliche Versuch von geringen Leuten.

Im Winter wenn es halt ist, schlägt er Dämpfe in dieHöhe, Sonst soll er 53° gehabt haben. Aber man glaubt,dafs halte;; Wasser mit hereindränge, wodurch dann dieTemperatur von 53 ° auf 45 ° gesunken ist.

Sonst bietet der Brunnen nichts Merkwürdiges dar, undob man einen kalten Brunnen oder einen warmen sieht, die-ses ist dasselbe.

Ungefähr 50 Schritte davon ist ein zweiter kleinerBrunnen, der durch ein Rohr von einem Zoll mächtig,liierst, und 51° warm ist. Er läuft unter dem Hause desHerrn Velen her, wo er sich in mehrere Arme vertheilt,und in die Badehäuser geht. Hier soll er 00° B. l»a-ben. Der Burtschcidcr Trinkbrunnon, der unten beim Bo-senbade steht, ist 45° warm, und hat einen angenenehmenGeschmack,