Orundriß der deutschen Literaturgeschichte.
Band I : Geschichte der deutschen Literatur bis zur Mitte des elften Jahrhunderts.Von WOLF VON UNWERTH und THEODOR SIEBS. Oktav. XI, 260 Seiten.1920. 6.—, geb. 8.50
Band II : Geschichte der mittelhochdeutschen Literatur.
I.Teil: Frühmittelhoclideutsche Zeit. Blütezeit I. Das höfische Epos bis auf Gott-fried von Straßburg. Von FRIEDRICH VOGT. Dritte, umgearbeitete Auflage.Oktav. 363 Seiten. 1922. 5.—, geb. 6.—
In Vorbereitung befinden sich:
2. Teil: Geschichte der mittelhochdeutschen Literatur. Blütezeit IL Von GUSTAVROSENHAGEN.
3. Teil: Geschichte der mittelhochdeutschen Literatur. Das vierzehnte und fünf-zehnte Jahrhundert. Von GUSTAV ROSENHAGEN.
Band III: Geschichte der mittelniederdeutschen Literatur. Von WOLFGANGSTAMMLER.
Band IV: Geschichte der deutschen Literatur im sechzehnten Jahrhundert. VonPAUL MERKER.
Band V: Geschichte der deutschen Literatur im siebzehnten Jahrhundert. VonWILLI FLEMMING.
Band VI: Geschichte der deutschen Literatur im achtzehnten Jahrhundert. VonMARTIN SOMMERFELD.
Band VII : Romantik. Von WOLFGANG LIEPE.
Band VIII : Das junge Deutschland. Von EDUARD CASTLE.
Band IX: Geschichte der modernen niederdeutschen Literatur. Von WOLFGANGSTAMMLER.
Von den literarischen Darstellungen aus der zweiten Auflage des PanischenGrundrisses ist noch folgender Sonderabdruck zu haben:Geschichte der friesischen Literatur. Von THEODOR SIEBS. IV, 34 Seiten. 1902. I.—
Germanisch und Deutsch. Studien zur Sprache und Kultur.
1. Heft: Die Textgeschichte des Wolframschen Parzival. Von EDUARD HARTL.I.Teil: Die jüngeren *G-Handschriften. I. Abteilung: Die Wiener Mischhandschriften-gruppe *W (Gn Gb Gu Gqp). Mit einem Stammbaum der Gruppe *W. Oktav. XXIII,165 Seiten. 1928.
Dos erste Heft dieser neuen Sammlung, die ein Sammelbecken für Untersuchungen unserer Sprache und Kultursein wird, ist einem Unterthema der Textgeschichte des Wolframschen Parzival gewidmet, das deshalb grundlegendeBedeutung hat, weil es den allerersten Anfang streng philologischer Behandlung auf diesem vollkommen unbebautenGebiet darstellt.
2. Heft: Rists Monatsgespräche. Von ALFRED JERICKE. Oktav. VIII, 204 Seiten.1928. 10.—
Die hier vorliegende, methodisch sicher fundierte und von umfassendem Wissen getragene Forscherarbeit findetdas Interesse verschiedenster Wissenschaftskreise. Rists Monatsgespräche (1663 — 1668 erschienen) sind ideell und auchformal der erste Vorläufer des literarisch-wissenschaftlichen Journals in Deutschland. Die Arbeit bietet auch Materialzu einer noch nicht geschriebenen Geschichte des Dialoges. An Hand ihrer enzyklopädischen Fülle und des anekdoten-reichen Memoirencharakters zeichnet der Verfasser aber vor allem das Bild des sachlichen Wissens, künstlerischen Emp-findens, der Sitten, der Moral und des Lebensgefühls jener Zeit nach dem Dreißigjährigen Kriege.
3. Heft: Klopstocks Deutsche Gelehrtem epublik. Von MAX KIRSCHSTEIN. Oktav.191 Seiten. 1928. 8.—
Klopstocks „Deutsche Gelehrtenrepublik", ganz Ausdruck ihrer Zeit — seine Gedankengänge kamen Goethes Suchenund Empfinden so entgegen, daß er sich hell an ihnen begeisterte —, erfährt hier ihre kritische Darstellung nach Idee,Geschichte, rechtlicher und geistiger Struktur, Verfassung und ihren Gesetzen. Es ergibt sich dabei ein außerordentlichwichtiger Beitrag zur Geschichte der wissenschaftlichen Gemeinschaften und ähnlicher Bestrebungen, deren Tendenzennoch zur Zeit Klopstocks die Religion, die Enzyklopädie und der nationale Gedanke waren. Diese wertvolle Arbeitermöglicht einen Blick in die Stimmung jener für die moderne Entwicklung der Wissenschaft so bedeutsamen Zeit.