Volkskundliche Bibliographie. Im Auftrage des Verbandes deutscher Vereine fürVolkskunde herausgegeben von E. HOFFMANN-KRAYER. Oktav.
Für das Jahr 1917. XV, ic8 Seiten. 1919. 2.—
Für das Jahr 1918. V, 126 Seiten. 1920. 2.—
Für das Jahr 1919. XVI, 142 Seiten. 1922. 2.—
Für das Jahr 1920. 212 Seiten. 1924. 6.—
Für die Jahre 1921 und 1922, XXVII, 414 Seiten. 1927. 18.—
,,Für alle Volkskundler ein unerläßliches, aber auch bequemes Hilfsmittel. Es sollte in allen Bibliotheken, Museen,Instituten und höheren Schulen gehalten werden." Zeitschrift des Vereins für Volkskunde
Zeitschrift für Volkskunde. Im Auftrage des Verbandes deutscher Vereine für Volks-kunde mit Unterstützung von Johannes Bolte herausgegeben von FRITZ BOEHM.Lexikon Oktav.
Jährlich 3 Hefte im Umfang von je etwa 7 Bogen. 1929. 18.—
Die Zeitschrift des Vereins für Volkskunde geht mit dem Jahr 1020 aus dem Besitz des Berliner Vereins, alsdessen Organ sie 1891 von Karl We i n hol d ins Leben gerufen wurde, in den des Verbandes Deutscher Vereinefür Volkskunde über. Der Charakter der Zeitschrift als wissenschaftliches Zentralorgan der deutschen Volkskunde,den die Herausgeber stets zu wahren bemüht gavesen sind, wird auch in Zukunft der gleiche bleiben. Die Beitragebefassen sich mit den verschiedenartigsten Äußerungen des Volkslebens und wenden sich an jeden, der an dessenErforschung und Kenntnis Anteil nimmt.
Deutscher Kulturatlas. Herausgegeben von GERHARD LÜDTKE und LUTZMACKENSEN. Quer-Folio. In Lieferungen zu je 8 Karten. 1928—1929. Mindest-bezug 8 Karten nach beliebiger Wahl. 2.—
Subskriptionspreis je Lieferung bei Bezug des ganzen Atlasses 1.60
Der „Deutsche Kulturatlas 1 ' setzt sich die Aufgabe, Werdegang und Entwicklung des deutschen Lebens insinnfälliger und greifbarster Weise vor Augen zu führen. Die Linien, die die einzelnen geistesgeschichtlichen Epochenverbinden, und die Fäden, die sich zwischen den verschiedenen Kulturzweigen des gleichen Zeitalters hin und herspinnen, möchte er aufzeigen: inwieweit geistige Schöpfungen vom politischen Geschehen, vom wirtschaftlichen Zeit-zustand, von landscfiaftlicher Sonderentwicklung abhängig sind, ob und wieweit Schöpfer und Schöpfung Ergebnisseihrer zeitlichen, geistigen und geographischen Umwell sind.
Die 500 Karten werden u.a. folgende Gebiete umfassen (jede eine graphische Darstellung mit nebengesetztem Text):Vorgeschichte I Geschichte / Siedlung f Wirtschaft und Verkehr / Religionsgeschichte f Recht f Sprache f Literatur-geschichte l Bildungsgeschichte f Philosophie f Kunstgeschichte / Musik.
Reallexikon der deutschen Literaturgeschichte. Unter Mitarbeit zahlreicher Fach-gelehrter herausgegeben von PAUL MERKER und WOLFGANG STAMMLER.I Band: Abenteurerroman—Hyperbel. Lexikon-Oktav. XII, 593 Seiten. 1926.
32.—, in Halbleder 41.—II. Band: Jambus—Quatrain. Lexikon-Oktav. IV, 754 Seiten. ig28.
40.—, in Halbleder 49.—Der III. Band (Schlußband und Register) erscheint in etwa 8 Lieferungen zu je 4.—
,, . . . ein großzügiges, nach durchaus neuzeitlichen Grundsätzen angelegtes Hand- und Nachschlagebuch."
Literarische Wochenschrift
Stoff- und Motivgeschichte der deutschen Literatur, herausgegeben von PAULMERKER und GERHARD LÜDTKE.
1. Heft: Die Jungfrau von Orleans in der Dichtung. Von WTLHELM GRENZ-MANN. Groß-Oktav. VIII, 74 Seiten. 1929. 4.—
Anlage und Umfang der vorliegenden Arbeit sind durch die dem stoff- und molivgeschichtlichen Sammelwerk zu-grunde liegende Idee bestimmt, einen vielbehandelten Stoff oder ein häufiger wiederkehrendes Motiv auf ihrem Schick-salsgang innerhalb der deutschen Literaturgeschichte zu verfolgen. Bei der ungewöhnlichen Stellung, die Jeanne d'Arcin der Weltliteratur und vor allem in der französischen Dichtung einnimmt, beschränkt sich diese Untersuchung na-türlich nicht nur auf die deutsche Literatur. Die geistesgeschichtlichen Linien führen bis auf Schiller durch die Li-teraturen anderer Länder.
2. Heft: Tristan und Isolde in der französischen und deutschen Dichtung desMittelalters und der Neuzeit. Von WOLFGANG GOLTHER, o. ö. Professor ander Universität Rostock. Groß-Oktav. VI, 72 Seiten. 1929. 4.—
Die vorliegende Untersuchung verfolgt einen der bedeutendsten Stoffe der Heldensage — die Sage von Tristan undIsolde — auf seinem Schicksalsgang durch die deutsche Literatur und zeigt, wie verschieden dieser Stoff in den ein-zelnen Zeitepochen behandelt wurde, indem die jeweilige Weltanschauung und Stilrichtung ihn mit Zusätzen und Ab-zügen versah, seine Grundidee verschieden auffaßte, Spiel und Gegenspiel bestimmte und auf die gesamte innere undäußere Form entscheidend einwirkte. Somit bildet diese Arbeit einen Haustein zur Geschichte des geistigenLebens und der seelischen Entwicklung des deutschen Volkes.
3. Heft: Julianus Apostata in der deutschen Literatur. Von KATE PHILIP. Groß-Oktav. VIII, 80 Seiten. Im Druck