Druckschrift 
Geschichte meiner Studien, und gnädigsten Anstellung zum ordentlichen Lehrer der Rechtswissenschaften auf der Churfürstlichen Akademie in Düsseldorf
Entstehung
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Supplikant gründet sein Ansuchen auf fol-gendes:es seyen, sägt er Bl. 1. §. 3, fast 15. Jahren, daß er der Rechtswissenschaft mit unermüdetem Fleiße sich gewidmet; er habe seine juristische Studien geendiget gehabt, als ich die untern Schulen noch besuchet hätte; er sey eher, als ich, zumPrivatlehrer ernannt, und wenn ichwirklich bey gleicher Moralitätauch eine gleiche Fähigkeit zumRechtslehrer=Amte besäße; sosicherte ihm doch die gnädigsteErklärung Sr. Churfürstl. Durchlin Rucksicht der längern Zeit sei-ner Praxis, den Vorzug zu.Bl. 2. Zeile 13. klagt Herr Supplikant darüber,daß er einem vielleicht noch min-derjährigen, einem so jungen Ju-risten, nachgesetzet worden. Ebendaselbst Z. 9.daß es ihm empfindlich sey, sich durch meine Anstellung so sehr zurück-gesetzet zu sehen, wo er doch so vieleöffentliche Beweise seiner Fähig-keit gegeben, und sein Betragen jederzeit ohne Tadel gewesen wäre. Bl. 3. Z. 2.spricht er von empfindlich gekränkter Ehre.Z. 10. vom Ersatz für meine Anstellung;Alles dieses zielt dahin, als wenn er einvoll.