Die dazu gehörige Fabel — da ein Vogelsteller, während er seinen Gefangeneneinem nach dem andern den Kragen umdreht, Wasser in den Augen hat (wegen derKälte oder wegen Triefäugigkeit), sagt ein Vögleln: »Sieh, er weint aus Mitleid mituns', worauf ein andres antwortet: »Schauihm lieberauf dieHilnde!" —erzählen odererwähnen Doni, Filosofia26 b , Tolomei, Lettere 247", Monosini 411 (Serdonati,III 59«, Menage n°8, Pauli, Modi 227, n° 121), und Serdonati, II 272b; die Fabelfehlt wieder bei Serdonatl, III 66«, Lena 370 und Qiusti 55.Über das sonstige Vorkommen der Fabel vgl. Chauvin, II 151 und Knusts Ausgabedes Conde Lucanor, Leipzig, 1900 334 f.; den Nachweisungen sind beizufügen Odov. Ceritona 184 (Lessing, XVI 148 n° 13, Herbert 37 n° 45, 47 n° 18), Hans Sachs,Schwanke, IV 409, V 258, II 327, A. L. Stiefels Bemerkungen in der Zeitschr. d.Ver.f. Volksk., XIII 471 (Cynthio degll Fabritii).
410
Egli ha preso il porro, idest, 11 sale. Un prete, leggendo: Porro unumest necessarium etc., dava al popolo suo [44 b ] porri benedetti. /G 6 & /Un cittadino, parendogli pazzia, non voleva pigliare il porro suo; ilprete l'accusö per heretlco al popolo, onde toccö dl motte pugna, tantoche prese il porro.
Er hat den Lauch oenommen, das ist: er hat Vernunft angenommen. EinGeistlicher, der las: Porro unum est necessarium etc., gab seiner Gemeindegeweihten Lauch. Ein Städter, dem das verrückt schien, wollte seinenLauch nicht nehmen; da bezichtigte ihn der Geistliche vor der Gemeinde,er sei ein Ketzer, so daß er eine tüchtige Tracht Prügel bezog, bis er denLauch nahm.
Die angeführte Evangelienstelle steht bei Lucas 10, 42, und porro ist die italieni-sche Bezeichnung für Lauch. DieFazetie ist auf den Pfarrer Arlotto übertragen worden<n° 27).
411
E'furono in Pistoia a una cena molti huomini e donne. Fu vi un gio-vane tra gli altri piü leggieri, il quäle, dopo molti motteggi dando noiaa una bella fanciulla, e biasimandoli il marito, che era vecchio, e non po-teva, e che era compagno del gallo, la strinse molto prosontuosamentese era vero che il marito n'havesse poco, come egli sapeva. Ella, dopomolte parole fattele da quel giovane liggieri, rispose: Tu non lo puoisapere da altri, che da mogliata che l'ha provato, e che e qui presente.Alla quäle risposta omnes obmutuerunt.
Z. 3: non potevali, e che AAa. Z. 6: parole fattole AAa.
In Pistoja waren bei einem Abendessen viele Männer und Frauen undunter ihnen auch ein vorwitziger Jüngling. Dieser belästigte eine schöne
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