77Dionigi Pucci soleva dire che Giovan Francesco Venturi, per havere semprequalche faccenda, non ne faceva mai niuna.
Dionigi Pucci pflegte zu sagen, Giovan Francesco Venturi tue, weil erimmer etwas zu tun habe, gar nichts.Ab 62; Bn°137; C9a. Donl, Zucca 134a f. (andere Namen.)Dionioi Pucci, geboren 1442, ebenso wie Giovan Francesco Venlurl Teilnehmeran der von Lorenzo besungenen Falkenjagd, begegnet uns auch schon unter denJünglingen, die in derTjost zu Ehren Lucrezia Donatis (7. Feber 1469) mitkämpfen(LucaPulci, Giostra 79,80, 85, 87, 88, 89, 90); 1483 ist er Gesandter der Republikbei Niccolö ViteIH, und im ferrareslschen Kriege bekleidet er allerlei Ämter. 1488ist er Podestä von Faenza, 1493 Gonfaloniere der Justiz, und 1494 geht er als Ge-sandter nach Neapel, wo er bald nach seiner Ankunft stirbt. Vgl. über ihn Cane-strini-Desjardlns, I 423 f.
78Lorenzo de'Medici, trovando qualche volta Giovanni dell Antella, il quälesi dice, poi che tolse moglie, non havere mal se non con lei carnalmenteusato, solea dire: Ben sia trovato un altro babbuasso come me!Lorenzo de' Medici, der sich hin und wieder mit Giovanni dell' Antellatraf, von dem es heißt, er habe seit seiner Hochzeit noch keine andereFrau berührt, pflegte zu sagen: „Wie froh ich bin, daß noch so ein Gimpelda ist, wie ichl"
Ab 98 (Fn°197). Doni, Zucca 209a (ohne Namen).
Giovanni (dl Taddeo di Giovanni) dell' Antella, 1453 und 1473 unter den Prloren,1467 und 1477 Gonfaloniere der Justiz, gehörte 1480 der dreißiggliedrigen Baliaan. Der Vergleich mit Ihm in Sachen der ehelichen Keuschheit mag von LorenzosFamiliären mit verständnisvollem Schmunzeln aufgenommen worden sein; dennleider ist die Verteidigung, die Lorenzo, als im Jahre 1471 seine Ausschweifungenin Rom in einem Kreise von Prälaten und vornehmen Herren zur Sprache kamen,gefunden hat, indem ein ihm Wohlgesinnter behauptete, vor seiner Hochzeit mögeja einiges vorgekommen sein, aber nachher „omnlagraviter" (Del Lungo, Florentia212), durchaus falsch. Ist auch nicht alles richtig, was Perrens, VII 526 f. anführt (vgl.die Einschränkungen bei Pastor, III 101) und ist besonders die Behauptung: „Samaison dtait un lupanar, tout autant qu'une 6cole ou un musec" sicher maßlos über-trieben, so bleibt doch viel zu viel übrig, als daß sein zügelloser Lebenswandel bisan sein Ende bestritten werden könnte. S. übrigens auch hier die Anekdoten beiDel Lungo, Gli Amori.
79Lorenzo predetto, domandato da Ugolino Martelli, perche si levasse lamattina tardi, ridomandö lui quel che havesse fatto la mattina a buon'hora, e contando egli aleune cose leggieri, gli disse: E' val piü quello cheio sognava a cotest' hora, che cid che voi facevate.
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