25II medesimo a Papa Pio che voleva fare il nipote arcivescovo di Firenzcet allegava, che a Roma era stato vescovo San Piero, il quäle era fore-stieri et ebreo, risposc: E perö vi fu egli crueifisso.
Z. 2 : vescovo fehlt AAaC.
Derselbige antwortete dem Papst Pius, der seinen Neffen zum Erzbischofvon Florenz machen wollte und sich darauf berief, daß in Rom der heiligePetrus, obwohl ein Fremder und ein Hebräer, Bischof gewesen ist: „Er istja auch gekreuzigt worden."
Bn°113; C6t>, der italienische Text bei Tuninghen, tt. 127f., der französische beiFavoral, Contes 225.
Bernardo (di Bartolommeo) Gherardi hatte das Gonfalonierat am 1. Mai zumfünften Male angetreten (zum ersten Male am 1. Jänner 1436), und tags darauf istder Erzbischof Antonino gestorben. Da der Papst am 5. Mai abgereist ist, bleibtwenig Spielraum für das Gespräch zwischen ihm und Bernardo Gherardi; dieses istwohl historisch, da es, weit ausführlicher, auch von Ughelli (III 173 f) geschildertwird, der handschriftliche Mitteilungen wiedergibt, die quidam Bernardi socius hinter-lassen hat. Danach sagte Bernardo unter anderm: „... Darum bitten wir Euere Heilig-keit, es möge Ihr, da wir einen so hochheiligen Mann verloren haben, belieben, unsTrost zu gewähren, nämlich diese Stelle mit einem Hirten zu besetzen, der inAmtsführung und Tugend dem Verstorbenen möglichst ähnlich sein soll, undüberdies soll er aus unserer Stadt sein, damit er in seiner Anhänglichkeit an dieseseinen Sitz, wie es sich gehört, unter uns nehme, um sich den Sorgen um unsereSeelen besser widmen und hingeben zu können." Pius antwortete: „Wir werden unsbemühen, euch mit einem zu verschen, der in der Tugend dem Verblichenen mög-lichst ähnelt, und in dieser Hinsicht hoffen wir cuertn Wunsche schon willfahrt zuhaben; was das andere betrifft, daß er nämlich ein Florentiner sein soll, könnenwir nicht so sagen, zumal da es einer längern Prüfung bedarf, wie wir euern Forde-rungen entsprechen werden " Nach einigen Einwendungen Bernardos fuhr der Papstfort: .Nicht alle Prälaten, erlauchte Florentiner, können es in ihrer Heimat sein;bedenkt, St. Ambroslus war Bischof von Mailand und war kein Mailänder, undSt. Petrus war Bischof von Rum und war kein Römer, und so sind viele andere in ver-schiedene Städte berufen worden." Und schon sagte Bernardo: „St. Zenobius, heilig-ster Vater, war Florentiner und Bischof von Florenz; und St. Petrus, der Bischofvon Rom, ist, weil er kein Römer war, von diesen gekreuzigt worden." Der Papstlachte über diese schlagfertige Antwort Bernardos usw. usw.Immerhin ließ sich dadurch Pius doch von seinem Vorsatze abbringen, das Erz-bistum seinem Neffen Francesco de' Todeschini — dieser war noch nicht zwanzigJahre alt! — zu verleihen! Noch bevor er in Bologna ankam (9. Mai), ernannte erden Florentiner Orlando Bonarll, damals Auditor der Rota, zum Erzbischof (dasBreve an die Republik ist vom 11. Mal datiert), und am 15. Juli hielt dieser seinenEinzug in die Vaterstadt (über ihn s. n° 129).
Von Bernardo Gherardi, den auch Ughelli einen vir lepidlssimus nennt, erzähltAngelio in n°258:Von Bernardo Gherardi, dem florentinischen Bürger, einem cdeln, zu seinen Zeiten
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