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Angelo Polizianos Tagebuch (1477 - 1479) : mit vierhundert Schwänken und Schnurren aus den Tagen Lorenzos des Großmächtigen und seiner Vorfahren
Entstehung
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Un altro, veduto uno che haveva del matto andare in mascara a cavallo,essendogli da un compagno detto: Io conosco costui alla vesta, rispose:E io lo conosco alla bcstia.

Als sich einer, der ein halber Narr war, zu Pferde in einer Maske zeigte,sagte ein Gesell von ihm zu einem andern:Ich erkenne ihn an seinemAnzug"; darauf dieser:Ich am Tier."

Ab72. Doni, Zucca72».

In der Ausgabe der Fazetien von 1562 (Ab) fügt Domenichl hinzu, der Scherz be-ruhe auf einem in Florenz sehr häufigen Wortspiel (bisticcio). Dieses Bisticcio ver-zeichnet Serdonati, II 281«: .Dein Roß ist ein halbes Tier. Das heißt: Du bist einTier, aber es ist verhüllt gesagt.« Abgedruckt ist die Stelle mit Beifügung von Über-flüssigem bei Frlzzl 39.

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Venendo a Cosnto un Pistolese chiamato lo Sbardellato per aeconciarsial soldo, si vantava che non fuggiva, mostrando in segno di cid tutto 7volto frappato. AI quäle Cosmo rispose: E anche colui che ti dava nelviso non devea fuggire.

Zu Cosmo kam ein Pistolese, Sbardellato genannt, um sich zum Kriegs-dienst zu verdingen, und er rühmte sich, daß er nie fliehe, wofür er alsBeweis auf sein ganz mit Narben bedecktes Gesicht wies; Cosmo ant-wortete ihm:Auch der, der dir die Hiebe gegeben hat, kann nicht ge-flohen sein."Ab72f.; C6t>.

Der hier genannte Sbardellato ist vielleicht jener Messer (oder Conte) Sbardellato,von dem Cavalcanti, I 145ff. zum Jahre 1425 berichtet; vgl. auch Albizzi, II 458.Dann könnte dieser «franco cavallere", wie ihn Cavalcanti nennt, mit jenem Sbar-dellato gemeint sein, dem Simone di Prudenzano (f zwischen 1438 und 1443) inseinem Sollazzo (70f.) die Ausführung eines allerdings damals schon weitverbreite-ten alten Schwankes übertragen hat. Allerdings eignet sich das Wort sbardellato,das etwa mit .Ungetüm" übersetzt werden kann, trefflich als Spitzname für Eisen-fresser.

Der Parallelen zu diesem Apophthegma Cosmos Vorfahren sind Ariston undKleomenes sind zu zahlreich, um aufgezählt zu werden; genannt mögen nurwerden Bebel, II n°48 und Corrozct 48b (= Domenichi, tiistoria varia 771 f.), diedie Wurzeln ganzer Stammbäume sind. Merkwürdig ist eine Stelle bei Franck, II46b, deren erste Hälfte auf Bebel beruht, während die zweite den Worten Cosmosauffallend ähnelt: .Die sind auch nit geflohen, die dirs gethon haben." Vgl. aucliAprosio 537 f.

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