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Angelo Polizianos Tagebuch (1477 - 1479) : mit vierhundert Schwänken und Schnurren aus den Tagen Lorenzos des Großmächtigen und seiner Vorfahren
Entstehung
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.Messer Giovanni Argiropilo, von Nation Grieche und ein sehr gelehrter Mann,las in Florenz mehrere Jahre; dann ging er nach Rom, und immer trug er, nach derWelse der Griechen, einen langen Bart. Als er nun zurückkehrte, um neuerlich inFlorenz zu lesen, sagte Iacopo Pandolfinl, weil er von Rom verkleidet und ohneBart weggegangen war, um zu zeigen, daß er nicht bleiben würde, wie er dennauch nicht blieb .. .*

Natürlich ist diese Fazetie, ebenso wie die von Domenichi veröffentlichte, ohne jedeBeachtung geblieben. Scliwankbücherl

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[5 b ] Cosmo de'Medki soleva dire che Francesco Sacchetti, il quäle sem-pre usava con dotti, e non sapeva niente, era come l'arnione che sempresta nel grasso, e sempre ä magro.

Cosmo de'Medici pflegte von Franco Sacchetti, der stets mit Gelehrtenverkehrte und dabei durchaus unwissend war, zu sagen, er sei wie dieNiere; die sei stets im Fett und bleibe dabei stets mager.

(Fn°4); Bn°109; C6 a . Lehmann C30. Denselben Vergleich benutzt BernardoBcllincioni in nicht weniger als drei Sonetten (1876 224 und 1878 14 und 40), undauch bei Doni kehrt er wieder (Zucca 118 b ); vgl. weiter die sprichwörtlichen Redens-arten bei Bolla C 4 », Pescetti 132», Serdonati, I 273", II 19* und 4U (mit Zitat ausGarzonis Capitolo in lode de la Pazzia, v. 182; s. Rime piacevoli, Vicenza, 1603163b) und Lena 201.

Franco Sacchetti, der Enkel des Novellisten gleichen Namens, war im zweitenDrittel des Jahrhunderts einer der angesehensten Männer von Florenz. Zweimal(1450 und 1461) war er Gonfaloniere der Justiz, zweimal aucli Gesandter bei KönigAlfons von Neapel usw. usw. Vespasiano da Bisticci, der seine Biographie geschriebenhat (III 75 bis 80) sagt:... immer lebte er in seinem Hause, wie es sein Einkommenerlaubte, in vornehmer Weise, und in seine Villa bei Florenz, die sehr geräumigwar, lud er Freunde und Verwandte. Und gewohntermaßen lud er alljährlich zwei-mal zehn oder zwölf gelehrte Herren ein und bewirtete sie in seinem Hause zweioder drei Tage prächtig. In seinem Hause wurde keinerlei Spiel gespielt, wie eszumeist in den Villen geschieht: die Vergnügungen, die es gab, bestanden in Ge-sprächen über die Wissenschaften oder die Regierung der Staaten oder würdigeDinge.* Bisticci nennt dann in langer Liste seine regelmäßigen Gäste, unter ihnenauch Argyropulos, den Franco auch sonst reichlich unterstützte. Eine charak-teristische Würdigung des Mannes in einem Briefe Alessandra Macinghis (101;vgl. 107).

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Lorenzo de'Medici, ragionando d' una cena che gli fa fatta, disse chefra l'altre cose che erano in detta casa, dove detta cena fu fatta, il piitfreddo luogo che fasse era il camino, e 7 piii caldo era il pozzo.

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