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lacopo Pandolfini, essendo ritornato lo Argiropilo in Firenze, il quälesi havea levata la barba che prima soleva portarc, volendo mostrareche egli non si fermercbbe, disse: Oh, egli non s'appiccö l'altra volta conla barba; pcnsa come hora s' appiccherä senz'essa!
Als Argyropulos nach Florenz zurückkam, hatte er den Bart, den er früherlang getragen hatte, abgeschnitten; da sagte lacopo Pandolfini, um seinerMeinung, daß er nicht bleiben werde, Ausdruck zu geben: „Ach, wenn ermit dem Barte nicht hängen geblieben ist, wie sollte er jetzt ohne Barthängen bleiben?"
Ab 61; Bn°108.
Die Übersetzung ist frei, um wenigstens einen Teil des Wortspiels zu retten; barbawird nämlich, nicht nur im florentinischen Dialekt, wie Domenichi der Fazetle imAbdruck von 1562 beifügt, sondern allgemein, für die Wurzelhaare gebraucht.Joannes Argyropulos hatte von 1456 bis 1471 in Florenz, wo ihm 1466 aufLorenzos Antrag das Bürgerrecht verliehen wurde, über Aristoteles gelesen; dann folgteer einer Berufung Sixtus IV. und ging nach Rom. Dort ist er auch, frühestens Ende1489, gestoiben (Voigt, I 367f., Pastor, II 662f., Tiraboschi, VI 343f.). Schon Tira-boschi hatte einen zweiten Aufenthalt des Griechen in Florenz vermutet; dazu hatteihn das erste der zwei Epigramme des mit außerordentlicher Liebe an seinem Lehrerhangenden Polizian bewogen {Opera 626 und 627, 658 und 659, Prose 184 und186), worin der damals Neunzehnjährige schildert, welche Freude es allen Musen-jüngern und besonders ihm bereitet habe, als sie von der bevorstehenden Rückkehrdes .heiligen Hauptes", des .Fürsten der Weisheit" erfahren hätten. Das war imJahre 1473, aber für einen florentinischen Besuch des Griechen in diesem und denfolgenden Jahren fehlte jeder Beleg. Erst 1895 hat Del Lungo in seinem AufsatzeMecenate e diente medicei (Nuova Antologia, S. III., vol. LX 394) einen handschrift-lich erhaltenen, vom 17. April 1477 datierten Brief Nicolö Michelozzis, eines Kanz-listen Lorenzos, an diesen, der mit Polizian außerhalb von Florenz weilte, veröffent-licht (wiederabgedruckt von G. Zippel, Per la biografia dell'Argiropulo im Glorn.stör. d. lett. it., XXVIII 111 und bei Del Lungo, Florentia 220); darin heißt es:„Messer Giovanni Argiropilo ist gestern oder vorgestern hier angekommen; er istjünger als je und froher. Er empfiehlt sich Euch tausendmal und erwartet Euch mitgroßer Sehnsucht. Er ist ohne Bart gekommen, was Agnolo (Poliziano) nicht ge-fallen wird, und sieht gar nicht wie ein Grieche aus. Und er hat das „orbene" nichtvergessen, sondern verfällt oft darein. Sagt es Agnolo, dem ich in der Eile nichtschreibe..."
Mag also auch Argyropulos nach 1471 mehrmals in Florenz gewesen sein, so beziehtsich doch die obige Aufzeichnung Polizians nur auf dieses Mal, wo er bartloskam. Übrigens scheint Argyropulos damals die Absicht gehabt zu haben, neuerdingsin Florenz zu bleiben, und die Abreise aus Rom scheint nicht mit Wissen und Willendes Papstes oder seiner sonstigen dortigen Gönner erfolgt zu sein; denn Angelio er-gänzt das Manuskript Polizianos folgenderweise:
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