Giovanni Francesco Venturi, einer der Teilnehmer an Lorenzos Caccia col fal-cone (Opere, II 114 bis 129), war am 3. Juni 1442 geboren. 1474 war er Podestävon Barbialla. Seit 1462 mit Antonia di Antonio de'Pazzi vermählt, scheint er, trotzseiner Freundschaft mit Lorenzo, ein Opfer der Verfolgung der Pazzi nach jenerVerschwörung geworden zu sein; wenigstens meint dies Q. Carocci, La famigliaVenturi, Firenze, 1915 37.
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Un altro, scrivendo una lettera nella quäle faceva mentione di certovino, disse che egli haveva giallo, non tantum pedes, sed manus et caput.
Ein anderer schrieb in einem Briefe bei der Erwähnung eines bestimmtenWeines, er schlage ins Gelbe um, aber non tantum pedes, sed manus etcaput.
Der Scherz beruht auf der von dem umschlagenden Rotwein gebrauchten Redensart,er habe gelbe Füße (ha i pic galli), kombiniert mit Ev.Joh. 13, 8 und 9.
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Messere Agnolo della Stufa, havendo ricevuto [A 6 b ] dal Duca Oaleazzodi Milano una lettera piena di motte Offerte, fra le quali erano questeparole, cid che egli havea era del detto Messer Agnolo, gli rispose cosi:Ohime, Signor, non lo dite, che se qua si sapesse che io fussi si ricco,mi disfarebbono con le gravezze.
Messer Agnolo della Stufa erhielt von Galeazzo, Herzog von Mailand, einenBrief mit vielen Anerbietungen, darunter auch der Bemerkung, alles, waser habe, gehöre Herrn Agnolo; dieser antwortete ihm: „Oweh, Herr, sprechtnicht so; denn erführe man hier, daß ich so reich bin, würden sie michmit den Steuern umbringen."
Ab 72; Bn°107; C5".
Aonolo della Stufa aus dem alten Geschlechte der Lolteringhi della Stufa (vgl.unten n° 244 und 157), das mit Otto III. nach Italien gekommen sein soll, war einerder glänzendsten Staatsmänner und Diplomaten des Quattrocento. Zweimal war erGonfaloniere der Justiz (1455 und 1471), 1471 war er auch Mitglied der Huldigungsge-sandtschaft an Sixtus IV., 1472 gehörte er dem Kriegsrat wegen der (zweiten) ErhebungVolterras an, im Dezember 1479 wurde er zu einem der Dicci di Balla gewählt,und als solcher ist er 1480 gestorben. Bei Galeazzo Maria Sforza war er imAugust und September 1467 als florentinischer Gesandter; Galeazzo befreundetesich mit ihm so sehr, daß er ihn bat, ein Söhnchen aus der Taufe zu heben, undihn zum Ritter des Goldenen Sporns machte. Anderthalb Jahre vor der ErmordungGaleazzos war er wieder als Gesandter bei ihm (Ernennung im April 1475). Vgl.Delizie, XV 318 bis 324.
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