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Ambrogio Spannocchi, ragionando con Lorenzo de'Medici del governode'Sanesi, gli disse che essi vivono di miracoli.
Ambrogio Spannocchi sagte, als er mit Lorenzo de' Medici von dem Staats-wesen der Seneser sprach, sie lebten von Wundern.
Ab 59 (mit der sicherlich berechtigten Beifügung: »Oscuro ad alcunl"); C5& (Nameverderbt in Ambrosia Pannochi).
Ambrogio Spannocchi, der einer alten Familie des senesischen Adels angehörte,welche Schiffe unter eigener Flagge fahren ließ, unter Calixtus III. General-Provveditorcfür den Bau der Türkenflotte (Pastor, I 697), wurde von seinem Landsmann Plus II.zum päpstlichen Tesoriere gemacht. Unter Paul II. zugunsten des Erzbischofs vonSpalato Lorenzo Zane kaltgestellt, wurde er von Sixius IV. wieder in das Amt zu-rückgerufen. Er ist am 21. April 1477 gestorben und in der Kirche von S. Domenicobeigesetzt worden (Isidoro Ugurgieri Azzollni, Le Pompe Sanesi, Pistoja, 1649, 1 627).Am 15 März 1472 hat er mit dem Bau des berühmten Palastes begonnen, den Giulio daMajano errichtete, während ihn Domenico Ghirlandajo und Bastiano Mainardi mitFresken schmückten. Durch künstlerische Interessengemeinschaft mit Lorenzo de'Me-dici verbunden, scheint er mit diesem, von dem er sich bei seinen Bauten beratenließ, in freundschaftlichem Verkehr gestanden zu haben: 1477 hat er ihm einenbesonders kunstfertigen Uhrmacher empfohlen (Carteggio, 1 252f.). Kulturhistorischinteressant ist ein Brief des großen Büchcrsammlcrs Giannozzo Manetti, der demBuchhändler Vespasiano da Bisticci am 17. Jänner 1455 aus Rom mitteilt, er habeCiceros Briefe an Atticus, die Piero (wohl Cosmos Sohn) suche, bei AmbrogioSpannocchi gefunden; dem habe sie der (oben genannte) Erzbischof von Spalatoverpfändet, und ohne dessen Einwilligung dürften sie nicht verkauft werden (Bi-sticci, III 343 f.)
Ambroglos Sohn ist jener Antonio Spannocchi, dem wir die der Zeit nach erste unddarum authentischeste Darstellung von Polizians schrecklichem Ende verdanken;sie ist in einem vom 14. Oktober 1494 datierten Briefe an Polizians Freund RicclardoCervini, den Vater des Papstes Marccllus IL, enthalten (Del Lungo, Florentia 265 f.).
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Giovan Francesco Venturi, motteggiando un di con Lorenzo de'Medicidclle damc, gli disse questo motto, che non haveva mai havuto niunavoglia, che non se la fusse cavata Lorenzo.
Giovan Francesco Venturi sagte eines Tages zu Lorenzo, mit dem er überdie Frauen scherzte, er habe noch nie nach einer ein Verlangen gehabt,ohne daß es sich Lorenzo gestillt hätte.
Verballhornt bei Domenichi, Detti, 1562 22 (Für den Venturi tritt Lorenzo ein, fürLorenzo dessen Sohn Piero; die Beziehung auf das weibliche Geschlecht ist ver-schwunden).