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7,2 (1867) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1744 bis 1777
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solche Fähl ebenfahlö, nachdem über die Ehe-Versprechen selber von dem Ehe-Gricht gesprochen worden, alsEhe-Schimpf ohne anders dem Herren Landvogt übcrwicßcn werden. VII. Die Haltung der halbkaustcn Ge-richten ohne Gefahr imm Verzug, und wann ordinär! Gricht nahe seynd, dienet zu großer Beschwchrd desLandmannö, dcßnachcn discm Nebel vorgebogen und dergleichen halbe kaufftc Gcrichtcr nicht ohne Noth gehaltenwerden sollen; wann aber dagegen gchandlet und ein Landtmann damit beschwehrt werden wurde, mag Ersich darüber bcy dem Herren Landvogt zur nöthigcn Ilomedur anmelden. VIII. Auch die serners eingegebeneBeschwchrd wegen dem Ammann und Gericht zu Thurthal und dcßcn Bcfugsamme ist genau erdaurt undbefunden worden, daß in dem zwcpten ürtieul Frauenfeldischcr Erläutherung «üb lät. k. hierüber die billichmäßige Verordnung enthalte», wie weit der Aman» der Nidcrgrichtlichcn Urthlen und Sachen halber Bottanzulegen habe, nach welchem auch wcitcrö zu verfahren ist. Waö aber wegen Abruffung der Märkten vonnidcrcn Gerichts wegen unrichtiges begegnet, ist wider die habende Bcfugsamme bcschechcn. IX. Da auch bc-schwehrend vorgebracht worden, daß die üppollation an Jhro Fürstl. Gnaden inn einem vorgewalteten Streittdes GottS-Haußcö Magdcnau mit der Gemeind Flahwyl wegen einem angesprochenen Wcpdrccht verweigertwerden wollen, ist hierüber die Befindnuß erfolget, daß in disem Fahl der ü,»p,zllalion an Ihr Fürstl. Gnadender Fortgang hätte gclaßen werden sollen.

Allgemeine Besch Wehrden dcö Lands.

X. In Ansehung der liovisinnon. als eines nöthigcn Suksiüii inn denen Rechten, und wie weith dieselbe>m Toggcnburg statt haben möchte», ist die von Jhro Fürstl. Gnaden, deine als Landcs-Hcrrcn die Uevi«ion»«kommet, beliebige Erklährung, daß: ü. in nidcrcn Gerichte««, wann cS um eine Streittsach zu thun ist, dienicht mehr als fünffzcchcn Gulden betragt, ein jeweiliger Amann die kevisian zu erthcilcn habe; wann es abernnc Sache antrifft, die mehr als fünffzcchcn Gulden im». Belang ist, so solle dann der Ilevision verlangendeTheil darum zwaren auch bcy dem Ainmann sich anmelde««, selbiger aber hierum den äcces» vor daS NidcrcGericht, wo die erste Urthcil gefällt worden, unvcrweigcrlich gestatten, und cS danne vor dein Gericht durchMehrheit der Stimmen cutschcidcn «verde««, ob die Ilovisinn zukomme oder nicht, inn der Meinung, daß innbeydcn Fühlen die Iloviüion nur cinmahl gestattet, vor Verfluß zeche«« Tagen von der ersten Urthcil an ver-langt und dann innert Monatsfrist, wann undcrwcilcn kcii« Gericht wäre, außfündig gemacht werden solle.

Wann aber vor dem Üppollalions-Gcricht eine Urtheil außgefällt «vird inn einer Sache darüber, dasselbe«lelinitivo zu urthcilcn hat, so solle der Thcil, welcher dieselbe verlangt, bei dem Herren Landvogt sich anincldcnund derselbe den Access für daö Üppollations-Gcricht gestatten, wo dann durch Mehrheit der Stimmen ent-scheiden werden solle, ob die Ilovision zu erthcilcn oder nicht, mit dem Anhang, daß discs nur cinmahl ge-schcchen, die Ilovision innert zechen Tagen von der ersten Urthcil an verlangt und bey einer MonatS-FristMißgctragen und entscheiden werden solle. 0. Waö aber die Urthcil anbelangt, welche vor dein üppollations-Gericht in solchen Sachen außgefällt werden, die an Jhro Fürstl. Gnaden oppolliort werden können, oderuuch diejenigen, die von Jhro Fürstl. Gnade» oder Dcrosclbcn comittiortcn in üppollalorio aufigesprochenIkdnd, so solle Jhro Fürstl. Gnaden sowohl inn Ansehung der crstcren als lctstcrcu Urthlen übcrlaßcn seyn,bei,, bcschwchrenden Thcil nach eigenem Rcchtbcfindcn cinmahl die Ilovision zu ertheilcn, und solche innert Zeitbv«, zwey Monaten außfündig gemacht «verde», worbey man cS lediglich bc>vcndcn laßt. XI. Uebcr die Bc-^imnlung der Bueßen inn Nidcren Gcrichtö-Sachcn ist der Vierte ürlicul der Fraucnfeldischen Erläuthcrung,^so auch der Abthätiguugen halber, und deö ferneren der 30'° und 31'° ^rticul des Badischcn FridenS ganz

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