Gaster. 1760. 1764. 1765.
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Art. Die schwyzcrischc Gesandtschaft stellt den Antrag, den gänzlichen Zerfall der Zvttstatt Wesen
verhindern und die von beiden Orten besiegelte Zolltariffa von 16ZZ dadnrch wieder ins Leben zu rufen,^ >eder wider dieselbe Handelnde als Zolldcfraudator bestraft werde. Ferner möchte man neue, in der Tariffanicht verzeichnete Maaren in dieselbe eintragen. GlaruS findet cS am zweckmäßigsten, auf nächste Eonsc-dafgr zu instruieren. 8 6. Absch. 109.
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Art. inZ. Die Gesandtschaft von Schwpz bringt instructionSgemäß das Zollgeschäft von We,en in^"guug u,w hätte ge.vünscht, daß das von einer Kommission ausgearbeitete Project, welches den 22. Februar^ an GlaruS abgeschickt worden sei, von demselben gebilligt worden wäre, wogegen den 15. Juni 1763"" anderes Project zurückgekommen sei, nach welchem für die Landleute beider Stände der Zoll von fast jedem"'kel auf die Hälfte heruntergesetzt worden sei. Als Grund dafür sei angeführt worden, daß bei Erneuerung^ Zolltariffa vom Jahr 1618 der Zoll um die Hälfte gesteigert, für die Laudleute der beiden Stände aber^ den. alten Fuße belassen worden sei, waS 1649 die OrtSstimmen bestätigt hätten. Damit erklärt sich^'vyz nicht einverstanden. Der Gesandte von GlaruS ist uicht instruiert, hofft aber, da der UnterschiedAlchen beiden Projectcn nicht sehr groß sei, daß die Differenz bald gehoben werden könne: - Ferner dringt" H'vyzerische Gesandte darauf, daß nach de», Abschiede von Lachen der Salzzoll möchte abgestattet und der"" ""igen Jahren zurückgebliebene nachbezahlt werden. Der Gesandte von GlaruS entgegnet, daß dieser Zoll
> neu eingeführt worden sei, daß auch „keineswegs Stand halte, daß das Bnrgerbuch zu Wesen auf jedesb 10 Kreuzer gesctzet melde". Werde jedoch einmal der Zoll festgesetzt sein, so werde nach den Verzeichnissen
" Hausmeister und'der Seevögte der rückständige Zoll schon nachbezahlt werden können. 8 14. Absch. 237.
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> Art. ,»2. Freundeidgenössische Begrüßung. 8 1. » 1»». In Folge der in den Gemeinden GamS7 Hohmsav wegen der Pfarrwahl entstandenen Unruhen erscheinen Vorgesetzte und Richter der Gemeinde
mit ihrem Procurator, Rathskerrn Müller von NäfelS, vor den Gesandten von Schwpz und GlaruS,
> dieselben, den MißHelligkeiten ein Ende zu mache» und der Gemeinde für dießmal daö Vorgefallene m>en nachzusehen und eS .»ehr der Einfalt als der Bosheit der Gemeindegenossen zuzuschreiben. Diesen
Ordneten werden von den Gesandten zu Händen der Gemeinde die allerstärksten Vorstellungen wegen ihres>°rsa.ns gemacht; eS wird ihnen bedeutet, daß die gn. Herren und Obern endlich gezwungen würden, diejenigenzu ergreifen welche Gott einer Landcsobrigkeit in die Hände gelegt habe, um die Ungehorsamen zuSie sprechen die Hoffnung aus, daß die Nichter und Beamten daS Ihrige thun werden, um die, '""»gm und Anstände zu heben und die Ruhe wieder herzustellen. 8 2. » 1»«. Die Gc.andten fragen" ^geordneten ob die nach Schwyz geschickten Ausschüsse nach ihrer Rückkunft ihren Gcmcindegenossen daS."""bracht hätten waS ihnen vor hoher Rathsstube nachdrücklich vorgestellt worden sei. Die Abgeordnetendaß noch keine Gemeinde versammelt worden sei. Auf ihr Ansuchen wird ihnen gestattet, auf denZ"li eine solche zu versammeln, damit die Gesandten vernehmen können, ob dieselbe sich ihren Befehlenwolle, z z ^ litS. Die Gesandten erscheinen vor der Gemeinde, versichern dieselbe dcö väterlichender väterlichen Wohlgcwogenhcit und des fortdauernden Schutzes beider Stände, stellen ihr vor, daß