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7,2 (1867) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1744 bis 1777
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1076
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1076 Schwarzenburg, Orbe mit Tschcrliz, Grandson und Murten überhaupt. 1753.

wegen anderer Fälle ordentlicher Weise, so soll dem obrigkeitlichen Fiscal kein GcrichtSemolumcntwerden, wohl aber, wenn der Amtmann dasselbe außerordentlicher Weise versammelt. 8 53. ß 23. Da .der Rogatoricn zwischen den gemeinen Aemtcrn und der Grafschaft Neuenbürg beständig Streitigkeiten c» ' ^ ^sind, so wird auf den Vorschlag deS fürstlichen StaatörathS folgender Entwurf zu einem Vergleich ^ ^Fuße deS zwischen Bern und Neuenburg den 24. Februar <722 geschlossenen Cvncordats dem Abjchnd ' ^keiencium einverleibt: I) Ou'en genäial l'acleui »er» oliligä 6u »uivi-v le feie clii rvv. 2) Hu'l ^vxcepte« Iv« ca« cle kravailles sFrevel?) vt cl'inziiie«, «eit reelle« «c>il verbale», lesquellv» clevrent ötrc ^ ^pnr üuvant le zu^v üu lieu mi eile« auront vlä kalte» ou prokeree«. 3) I.e.« lettre« ragatoire» qn> o> - ^ ^üos 6lat« re»pectik» «oit ei« leur« vkllcier« «ervnt clan« nno kerme convenakle et miinies <lu r- ^cl'autkenticilü, qu elle« cloivvnl cemmunement avoir et qni peuvent le« kaire reconnaitre. 4) ^

cause cle clepositicin cle« temoins clan« les proc«r« civil« aurnnt leur ellet, dien entenclu quo lo« ^clits tömains «eront pa^ä» par I'elat ou par les partleulivr«, qui le« auront kalt« appeller. 5) . ^ ^ ^

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ca« qui concvrnenl «les maliäres criminelles, comwv pour appeller cle» lemoin« ä lin cle ^conkrontation ä ües pri«onnier«, le» lettre« rogatoire» auront aus»! leur eklet vt le« temoin«renclre au lieu, il« «eront clemancle», mai« avec la liberle cle rvtouroer cbe?. eux en to»lok) Lt enlin ä l'ögarcl cle« criwinel« et malkaiteur« qui «eront räclame», il en clevra stre uso

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rägle» clu clroit public et commun ä toute» le« Nation« civilisäe«. 8 55. Ii 2<t Von den NUN ^Jnstructionsbüchcrn der vier Aemter wird ein Exemplar in das betreffende Schloß, ein zweites in da^ ^ ^von Murten gelegt. Die beiderseitigen Obercommissarien sind jeder von seinem Stande zu honorieren-27. Eine Anna Billher von Obcrricd, Amts Murten, war zu Fräschcls eines unehelichenund klagt als dessen Vater Jakob Lehmann von Lpßach bei Burgdorf an. Aus die Frage,dieses ConsistorialhandclS dem bernerischen oder dem freiburgischcn Nichter zustehe, antwortet die berne ^sandtjchaft, daß keine ähnlichen Fälle und auch kein Vertrag sich finden, welche für den dcrmaligen Fal> ^sei. Wo aber keine Verträge vorhanden seien, da habe überall der Kläger den Beklagten vor sci^'"' .^zgtlichen Richter zu suchen, wie eben dieß von Bern gegen Neuenbürg, Bischof Basel u- a. geschehe- ttvor, in diesem Fall ohne Konsequenz für die Zukunft dem freiburgischen Richter die Buße zu über a ^Untersuchung und Bcurtheilung aber dem bernerischen Richter vorzubehalten, ähnlich wie es Bern -^.^tSolothurn halte. Freiburg hingegen ist der Ansicht, daß es von jeher Uebung sei, daß eine Dirne duwerde, wo sie des Kindes genesen sei, daß der Billherischc Handel also vor den Nichter von Freib» ^welches dermalen Alternativobrigkeit sei, und so sei es beständig in den Mediatämtern Murten,

Grandson gehalten worden. Den Antrag Berns auf Aufstellung einer Regel für die Zukunftrelerenclum nehmen. 8 59. II 28. Bern hatte den 23. Februar 1723 ein Mandat erlassen, >u ^ .jjpll'seinen Jmmediatunterthanen verbot, Notariatöinstrumente durch Schreiber von Grandson und T>cY^ ^liercn zu lassen, bei Po» der Nullität der Instrumente und für die Notarien des VcrlustS der Feder ^einer Buße von 100 Thlr. Ein solcher Straffall kam bereits vor. Ans die Beschwerde von Freiburg ^bernerische Gesandtschaft, daß sie dieses Mandat aufrecht halten wolle, aber geneigt sei, daS Pönaleficiercn. Frciburg hatte als Repressalie die Expedition der den Angehörigen von Uverdon in des r ^Bavand von Goumoens Geldötag erlangten Collocativncn suspendiert/ Frciburg stellt nun den Antrag ^in den beiden Specialfällen die Obligation und die Collocationen anzuerkennen; ferner, daß ^

gemeinen Aemtern eine Parität mit den benachbarten Jmmediatlanden von Bern eingeführt werden »'