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d. Rivera. Streit mit dem Propst von Bironico,
1) 2V8. (1754.) Im Jahr 1751 hatte daö Syndicat einen Spruch folgenden Inhalts erlassen:P " v°" heiljgx,, Congregation zu Rom definitiv zugesagte Trennung der Gemeinde Rivera von derzu Bironico wird bestätigt. 2) Die Gemeinde hat dem Propst Lafranchini, so lange derselbe lebt,^ <5 Pfund zu entrichten; wenn jedoch der Propst die Gemeinde neuerdings belästigen sollte, so wird" ^'lchl gegeben, ihm gar nichts mehr zu zahlen. 3) Die vom Propst für acht Jahre begehrten 1200Der !> gegen die von der Gemeinde zu fordernden Kosten compcnsicrt, sowie auch die Gerichtskosten. —
dg T ^ """ belästigte die Gemeinde Rivera neuerdings, und in Folge dessen erkennt daS Syndicat, daßbestätigt sein soll, und spricht dem Propste die 75 Pfund ab. Absch. 433, § 42. jsPropst von Bironico hatte daS Excqimtur eines in der bischöflichen Curie zu Como 4754i>o» ^ UrthcilS gegen die Gemeinde Rivera verlangt. Nach Untersuchung der Sache durch eine Commis-^>ich ^ ^ Maiora erkannt, daß eö beim Spruche von 4754 dermalen sein Verbleiben habe; übrigens
^"chc iicl i -ekoi -enüum genommen. 4Iri, Zug und Solothurn wollen das Exequatur bewilligen; ebensoikit^' ist es aber der Ansicht, daß sowohl der geistliche als der weltliche Richter einen Vergleich
^ beide» Parteien treffen könnte, und dieser Meinung schließt sich auch Untcrwalden an. Absch. 475,l^ ^ ^4». (4753.) Zürich, Bern, Lucern, Zug, Basel, Frciburg und Schaffhausen lassen eS bei dem> ^itruetionSgemäß ergangenen Urthcil bewenden. Die Gesandte» von Uri, Schwyz, Unterwalden und^ >urn wollen nach ihr^r Instruction daS Exequatur gestatten. GlaruS wünscht, daß der geistliche undEtliche Richter zwischen beiden Parteien einen Vergleich treffe. Absch. 485, 8 6.
c. Breno.
H 271. (4760.) Die Gemeinde Breno beklagt sich über die Kosten, welche ihr von der mailändischen^ Monte Viasco verursacht worden seien, weil diese wider den Inhalt dcö varcsischcn Tractats den so-BZeidgang Rctaiola „als eine Lllp beladet und die Hütte aufgerichtet". ES wird an den Grafenei» RemonstratiouSschrciben erlassen, daß der Gemeinde Breno laut varcsischcn Tractats die Kostenwerden. Absch. 205, 8 0. ss 272. (4761.) Graf Firmiani hatte an Zürich Documente gc-b>k,h. welchen hervorgehen sollte, daß die Beschwerden der Gemeinde Breno unbegründet seien Dieselbenz, de,, Ständen mitgethcilt. Absch. 212, 8 9. jj 27!t. (1762.) Da vom Grafen Firmiani eine günstigede» ^ Betreff der Güter dcl Quintcrnctto vecchiv eingelangt ist, wird beschlossen, einstweilen kein Schrci-der Gemeinde Breno an die mailändischc Gemeinde Monte ViaSco gestellten Forderung deserlittenen Schaden abgehen zu lassen. Der Canzlci wird für deren Bemühungen von jeden,»der Gratification von einer alten spanischen Dublowc zuerkannt. Zug, GlaruS und Frciburg nehmen
stell, '^oroullum. Absch. 224, 8 7. 27Ä. (1763. 4764. 4765.) Diese Sache bleibt dahingc-
^ ^ eine Entscheidung in Betreff der Güter dcl Quintcrnctto vecchio erfolgt ist. Absch. 234, 8 6. 244,"t>n ^ (4766.) GlaruS ist geneigt die Sache zu untersuchen und, wenn Mailand zu kci-
sich versteht, sein Quantum beizutragen, um diese guten Leute zu trösten. Absch. 274, 8 4. jj^^>6.) ^ ^ Summe, um die cö sich handelt, nicht beträchtlich ist und die Sollicitationcn bis dahingeblieben sind, so wird gut erachtet, von dieser Sache zu abstrahieren. Absch. 274, 8 7.
4. Mellte.
Schees Die von Melide berichte», daß im vorhergehenden Winter durch Fahrläßigkeit eines
k»ie große FeuerSbrunst entstanden sei, welche auch in den benachbarten Genieinden Morcote und Ca-
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