Landgrafschaft Thurgau. S89
^händ>^°" Gulden aufzubrechen und de», Stande Zürich zu übergeben, der dann die Zinsen dem Pfarrer^ knicke, ferner demselben drei Juchartcn Acker, zwei Pierling Reben, Heuwachs zu einer Kuh und^ a»en n,. ' zusammen im Werth von 750 Gulden, zur Nutznießung anzuweisen, oder die 750 Guldenbat, Zu verwenden und ihm die Zinsen davon zukommen zu lassen. Jeder Bürger, der einen Zug
^lle, ^ ^ ^ dem Pfarrer eine Garbe Korn verehren, was ungefähr dreißig Garben ausmachen würde; im"»tindx ^ ^ beiden Stände eine Beisteuer an die Errichtung der Pfarre geben sollten, so würde die Ge-^richt ^ ebenfalls auf einen Gültbrief verwenden und die Zinsen dem Pfarrer zuweisen. Endlich
^^er»s^ ^ ^ Einen stehen wollen. Die Gesandten Zürichs
^ Angebotene nicht zulänglich und sicher genug sei, verlangen für den Pfarrer einn ^ ^ ""bst Wohnung und Heuwachö für eine Kuh und Sicherheit für dieses Ein-^ "' von Ausschüssen der Gemeinde ausgestelltes Memorial verspricht als jährliches Einkommen 250^k.) ?v ^ ^ ^ Gesandten Sicherheit. Es wird »ck rvfvrkuckuw genommen. Absch. 75, K 24. ss 1V17.-„5 ^ ^"'""nde Stettfurt wiederholt ihr Ansuchen. Zürich will demselben entsprechen, wenn die Ge-^lsig nachweisen könne, daß sie dem neuen Pfarrer einen JahreSgehalt von 300 Gld. geben^"ps»nd Gesandtschaft eröffnet, daß ihre gn. Herren und Obern eine Beisteuer von 4000
^ eine w ."'Ordnet haben, welche enthoben werden könne, sobald ein Pfarrer gewählt sei, und ersucht Zürich,. Steuer zu leisten. Auf Verlangen der Gesandten stellt die Gemeinde einen Sicherheitsbrief für^ versp^ ^)alt von 300 Gulden aus, welcher dem Abschied beigelegt wird. Die zürcherische Gesandt-! lg '^k, ^ und daö bernerische Ansuchen zu Hause zu befürworten. Absch. 35,
i. Grtesenberg.
^bchei, ES wird ein Ueberschlag über den Kaufpreis der Herrschaft Griescnbcrg den
stalle vorgelegt. Da aber kein einzelnes Ort sich zum Kaufe dieser Herrschaft verstehen will und
^ gemeinsamen Kauf instruiert sind, wird dieser Ueberschlag dem Abschied mit dervv„ daß der Verwalter glaube, daß dieselbe um 90,000 Gulden erlassen würde. Die Gesandt-
^ lwyz eröffnet, daß, wenn man gemeinsam den Kauf zu einem anständigen Preise hätte eingehen^ auch ^bnlnahmc bcgwältigt gewesen wäre. Die Gesandten von Unterwaldcu und Zug erklären,8 Herren und Obern in diesem Falle sich zu Erlegung ihres AntheilS »vürdcn verstanden haben.
Herrsch^. >! (1753.) Uri stellt den Antrag, es möchte im Interesse dcö katholischen Wesens
^ Herre,, ^ in katholischen Händen erhalten werden. LucernS Gesandtschaft erklärt, daß ihren
y//Herrsch" iu hoch gewesen sei. Der Antrag wird sei res«rei>ckuw genommen. Absch. 118, 8 15.i^"^ast^ verkauft. Absch. 130, 8 13.) » >i >2U. (1758.) In Folge eines Anzuges der
^ dr„ ^ch'vhz, man möchte dem Ucbelstande vorbeugen, daß die Herrschaften im Thurgau nach und°^er "vn Evangelischen fallen, wird vorgeschlagen, die Herrschaft Griescnbcrg sollte von Lucern!sj ^^herr > Bindung mit den übrigen katholischen Orten angekauft werden, damit dann ein katholischerwürde, welcher den unaufhörlichen Kränkungen der Katholiken steuern könnte. Dieser'vert^, Ebschied genommen mit dem Beifügen, daß dieses Geschäft beförderlichst in Berathungda bereits ein evangelischer Privatmann mit dem Herrn von Ulm in UnterhandlungÜ ^ könnte auch diesem die Sistierung der Unterhandlungen insinuiert werden. Absch. 182,
sl<59.) Der Herr von Ulm hat die Herrschast Gricsenberg an Lucern verkauft. Auf sein
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