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7,2 (1867) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1744 bis 1777
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Juli I7K9. Z45

^ ^iiLo»li6um dem Abschiede beigelegt, welche dann im Namen der dazu stimmenden Stände ab-Werden soll. Uri wünscht die Angelegenheit der Lnsoißiws von der der neuen Ordonnanz getrennt. 8 16.

Die XIII Orte.

^ Gesandtschaft von Zürich berichtet, daß auf das an Sardinien im Namen der XIII Orte abge-sej ^reiben wegen deö Streites über die Märchen auf dem St. Bernhard eine Antwort eingetroffen' Rurich an Wallis mitgctheilt habe Die Gesandtschaft von Wallis äußert sich dahin, daß darin die^^Ppe, ^ Limitation versprochen werde, aber auf eine sehr bedenkliche Weise, indem des großen mit demWie» / ^ H^seS Savoyen und mit dem der Republik Wallis versehenen Steines, deö einzigen, welcher'^ufchr> ^ Grenzschcidung gebe, gar nicht erwähnt werde. Ferner vertröste man in diesem Ant-

'volle Wallis damit, daß man ihm das Recht zu dem im streitigen Bezirke gelegenen Brunnen cedieren^ königliche Haus jemals ein Recht darauf gehabt hätte, so daß in diesem Falle Wallis gegen dieH»th ^eses Rechtes niemals gesichert wäre. Die Gesandtschaft bittet die übrigen Gesandten um ihren^sse»/^ Wiederholung der Vorstellung an den König von Sardinien. Die Gesandten finden es un-'uh,»/ wiederum eine Remonstration zu erlassen, da sie dadurch die Ncgotiation einigermaßen auf sich selbstuste» Die einen Gesandten sind daher der Ansicht, Wallis solle für einmal von sich selbst den

dgz ^tt khun und in Turin auf Beendigung des Streites dringen; die andern sehen in einer Coufereuzhebx,, Wittel, die schwebenden Bedenken wegen deö großen MarchstcinS und der '1'iaitv torsine zu

>vinz Ausdrücke, mit welchen der Brunnen abgetreteil werden wolle, mit andern zu ersetzen. Wallis

sein^ Sej, ^ fischen diesen beiden Wegen gelassen und die Bereitwilligkeit ausgesprochen, wenn es von^ ^ Pussend erachtet werde, in eigenem Namen an den turinischen Hof ein Vorstellungsschreiben^u laffen, dasselbe mit einem Fürwortc im Namen der XIII Stände zu begleiten. Ii 17.^)

^ Die XII die ennetbirgischen Vogtcien regierenden Stände,

vo» ^e sehr zahlreichen eidgenössischen Emigranten nach der spallischenPflanzstatt" Sierra Morena

"^Wanderung abzuhalten, weil nach eingelangten Berichten daselbst schon bei 12,WO Menschen den^tselbx,, ^ ^"uden hätten, waren an die Beamteten in den ennetbirgischen Vogtcien Befehle für Zurückhaltung^ ^ese berichten nun, daß diese Befehle die heilsame Wirkung nicht haben können, weil

^et, h ^u Bellenz, Bollenz und Riviera ihren Durchpaß finden. Die Mehrzahl der Gesandten be-

b>e Berilj!/' '^cil Orten Vorsichtsmaßregeln gegen diese Auswanderung getroffen worden seien, daß auch^abe» Zurückgekommener von dem traurigen Zustande der Emigranten daselbst starken Eindruck gemacht^ >hre>»allgemeine Verordnung wird aber für ersprießlich gehalten, um die eidgenössischen Angehörigen^teie» schützen, und zwar in dem Sinne, daß den Beamteten der ennetbirgischen gemeinen

^sche» m^wessene Befehl crtheilt werde, niemanden den Durchpaß zu gestatten, er habe denn einen authen-z» v worin die Erklärung seiner Obrigkeit enthalten sei, daß eS ihm erlaubt sei, sein Glück^^^^kucheil. Schwpz und Nidwaldcn werden ersucht, ebendenselben Befehl für ihre drei Vogtcien

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Um eine ^'6 kcinc Eonfcrcnz mehr zwischen Wallis und Sardinien zu Stande. Wallis suchte noch 1778 Sar^ie^ ^uinissa^ ^ ^ kam aber ebensalls nicht zn Stande; jedoch verfugten sich den t>. bis 7. September 1778 beider^ sich k>en St. Bernhard und steckten unter Natisicationsvorbehalt die Märchen ab, beseitigten aber dieselben

^lli«^ ^ «n °^)vben hatten. Von da an wurde die Sache durch Korrespondenz verhandelt. Wallis schreibt den Ib.in diehr San ^ werde das Resultat derselben ihni zur Kenntniß bringen; allein dieses Schreiben ist das letzte von"He. Staatsarchiv Bern. WaUiS.Buch 0. S. W, l>. o.

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