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7,2 (1867) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1744 bis 1777
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340 Mai 1769.

Stockach auf Veranstaltung der vorderösterreichischen Regierung zu Freiburg daS der Herrschaft Andels"^zustehende Dörflingen, die von der Stadt Stein dependiercnde Herrschaft Ramsen sammt den hemish»"^Gerichten und den Höfen Ober- und Unterwald in die Landesbesteuerung hineingezogen worden.Gegenvorstellungen, welche Zürich schon 1767 an die stvckachische Regierung erliest, und trotz den Beschs ^schreiben an die Kaiserin hatte die nellenburgische Regierung zu Ramsen und darauf zu Dörflingen nichtBeschreibung der Güter aufnehmen und die Fasfionstabelle anfertigen, sondern sogar die Steuern Anfang ^einziehen lassen, alles trotz den von Zürich eingelegten Protestationen. Unter solchen Umstünden wurdeZürich für das Angemessenste gehalten, einen Minister, jedoch ohne Charactcr, nach Wien an daö kaiserlichliche Hoflager abzusenden mit der Instruction, dahin zu wirken, daß jene genannten Ortschaften von de» ^ ^znmuthungen künftig befreit und die von Zeit zu Zeit mit der ncllenburgischen Regierung zu Stockach ü ^hebenden Differenzen beseitigt werden. Zu diesem Minister wird gewühlt Johann Heinrich Ott, o ^meister. Derselbe wird mit einem Creditivschreiben an die kaiserlich königlich apostolische Majestütden» von gesummter Eidgenossenschaft und den zugewandten Orten bewilligten Promotoriale an jy-und mit einem von Zürich ausgestellten ReeommendationSschreibcn an den StaatScanzler Fürsten von ' ^Rittberg versehen. Zugleich wird auch Frankreich, England, Preußen, den Gencralstaaten Ken>ü"'der Absendung dieses Ministers gegeben und daS Ansuchen gestellt, cS möchten deren an dem kaiserlich^residierende Gesandte durch ihre guten Officien die Negotiation unterstützen.

Der zürcherische Minister reist den 18. April 1769 ab und kommt den 28. April in Wien an. ^macht er einen Besuch beim StaatScanzler von Caunitz und sucht um eine Audienz bei der Kaiserin ^aber koniUc nach wiederholten Vertröstungen auf eine spütere Zeit einstweilen nicht erhalten werden- ^dessen besucht der Minister die Gesandten derjenigen Staaten, an welche dessen Abreise notificicrtund holt deren Rath ein in Beziehung auf die immer weiter hinausgeschobene Audienz bei der Kaisern» ^von Gebler, auf dessen Rath die schwübisch-österreichische PcrüquationSsteuer eingeführt worden war, ^Minister an, daß auf die Nachricht, werde ein Minister von Zürich in Wien eintreffe», vonHofs der Regierung in Freiburg die Weisung zugegangen sei, mit weiteren execntorischen Maßregel"halten, und daß von ihr ein Bericht über die Sache und die betreffenden Documente verlangtNachdem die Erlangung einer Audienz vorlüufig aufgegeben worden war, weist der StaatScanzlerden Minister an den Grafen Choteck, böhmischen obersten Canzler, mit welchem er die Unterhandlunge" ^könne, und bezeigt ihm seine Bereitwilligkeit, seine möglichen Dienste in dieser Sache zu leisten.giebt ihm Ott sein Memorial, das die Gründe gegen die Erhebung der Steuern enthült, sein Creddas Promotorialschreiben der Eidgenossenschaft zu Händen der Kaiserin und macht noch einenHofrath von Müller, dem ReferendariuS der böhmischen Canzlei, dem die Untersuchung diesesdie Berichterstattung darüber oblag. Endlich erhält der Minister den 22. Juni eine Audienz bei der '

Diese antwortet auf dessen Vortrag, daß sie vermeine, sich jeweilen als eine gute Nachbarin gcge"

Zürich gezeigt zu haben; sie wolle auch in diesem besondern Falle zu allen nur immer mögliche'"

Hand bieten, fragt anbei, ob keine Auötauschung Platz haben könnte, oder welche andere WegeDa erwähnt der Minister etwas von einem kenclnm ki-anoum; die Kaiserin aber weist auf den von 8^ ^erwartenden Bericht hin, weil eS doch nicht wahrscheinlich sei, daß ihre Amtleute, obne dafür " ^^l»

Grund zu haben, so weit geschritten sein würden. Nachdem der Minister vom Vicecanzler Kolowr"^^

zeige erhalten hat, daß die böhmische Canzlei in einem Referate die für Nellenburg sprechende"